In der Vollversammlung der Kammer für Arbeiter und Angestellte für das Burgenland (Arbeiterkammer Burgenland) waren in ihrer Geschichte seit 1945 überdurchschnittlich viele SteinbrunnerInnen vertreten. Das hängt mit den früher sehr bedeutenden Betrieben (zB Himico) in Steinbrunn und der langen gewerkschaftlichen Tradition in Steinbrunn zusammen, die wieder eine Folge des Bergwerkbetriebs mit seinen prekären Arbeitsverhältnissen war. … Kammerräte der Arbeiterkammer aus Steinbrunn weiterlesen
1892: Eine Liste der Gewerbetreibenden
Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts kam es zu einer Blüte der Gewerbe. Auch für Steinbrunn werden viele, kleine Gewerbebetriebe gemeldet. Ein Katalog aus dem Jahr 1892 nennt folgende Gewerbe (auf ungarisch und französisch) und die Steinbrunner Inhaber. Es finden sich viele bekannte Steinbrunner Familiennamen, aber auch einige Namen, die es heute in Steinbrunn nicht … 1892: Eine Liste der Gewerbetreibenden weiterlesen
Die Post findet eine bronzezeitliche Siedlung
Stößt man mit einem Spaten in den Steinbrunner Boden, muss man stets mit Funden aus der Vergangenheit rechnen. Dann sind Archäologen gefragt, auch wenn die Umstände nicht leicht sind. Am 25. Juni 1967 wurde das Landesmuseum in Eisenstadt verständigt: Bei Kabelverlegungsarbeiten der Post am Gehsteig in der Neustädter Straße in Steinbrunn waren rund 80 Meter … Die Post findet eine bronzezeitliche Siedlung weiterlesen
Wie die Kirchengasse entstand
Der Bereich der Kirchengasse in Steinbrunn lag jahrhundertelang außerhalb des eigentichen Ortes - wie die Pfarrkirche auch. Wie es zur Verbauung kam, erzählt dieser kurze Artikel. Viele Jahrhunderte lang war der Weg zur Pfarrkirche auf dem Hügel über Steinbrunn nur von Alleebäumen gesäumt. Die Gläubigen gingen auf ihrem Weg zur Messe oder auf den Friedhof … Wie die Kirchengasse entstand weiterlesen
Interview mit einem Steinbrunner Holocaust-Überlebenden
Bis 1938 gehörten jahrzehntelang mehrere jüdische Familien zur Steinbrunner Dorfgemeinschaft. Nach dem Anschluss flüchteten sie zumeist nach Wien oder nach Ungarn, viele überlebten den Holocaust nicht. Meir Figdor wohnte mit seiner Familie in der Unteren Hauptstraße. 2005 erzählte in einem Zeitzeugen-Interview über sein Leben. Das Interview findet sich hier zum Nachhören. Meir Figdor erinnerst sich … Interview mit einem Steinbrunner Holocaust-Überlebenden weiterlesen
1931: Die Bahnbrücke im Hartl brennt
Die Raaberbahn fährt durch den Steinbrunner Hartl-Wald. Heute gibt es dort keine Bahnbrücke mehr. Bis 1931 bestand dort eine hölzerne. Aus einem Zeitungsbericht: Stinkenbrunn. Am 25. April brannte die hölzerne Eisenbahnbrücke im Hartl-Wald, Eigentum der Raab—Oedenburg—Ebenfurther Eisenbahn, gänzlich ab. Der Brand war, wie einwandfrei festgestellt werden konnte, durch Funkenflug entstanden. Die Feuerwehren und die Bahnarbeiter … 1931: Die Bahnbrücke im Hartl brennt weiterlesen
1927: Vom Blitz erschlagen
Bei Gewittern wurde die Feldarbeit früher oft rasch gefährlich, denn die Bauern mussten jede Minute nutzen, bevor das Heu durch den Gewitterregen nass wurde. Hier der Bericht über ein Blitzschlag-Todesopfer aus dem Jahr 1927. Der Orginal-Zeitungsausschnitt lautet: Wie man uns aus Stinkenbrunn meldet, ging am gleichen Tage über die dortige Gegend ein heftiges Gewitter nieder. … 1927: Vom Blitz erschlagen weiterlesen
1931: Bauern klagen Bergwerkbetreiber
In den 1920er Jahren wurde im Zillingdorfer Bergwerkrevier, rund um den heutigen Steinbrunner See, in großem Stil Braunkohle abgebaut und mit einer Werkbahn nach Ebenfurth in ein kalorisches Kraftwerk gebracht. Wen wundert's, dass der "schmutzige" Abbau mit seinen riesigen Halden zu Konflikten mit den Steinbrunner Bauern führte. Die Bauern klagte wegen der Schäden auf den … 1931: Bauern klagen Bergwerkbetreiber weiterlesen
1921: Ein Oberösterreicher staunt über Steinbrunn
Die Landnahme des Burgenlandes durch Österreich im Jahr 1921 erfolgte endgültig durch den Einmarsch von österreichischen Soldaten ab 13. November 1921. Eine Woche später, am 21. November 1921, berichtete ein oberösterreichischer Reporter im "Linzer Volksblatt" aus der Grenzregion. Ein paar Tage zuvor hatte er im Tross der österreichischen Truppen vorsichtig in Steinbrunn (Stinkenbrunn) die Lage … 1921: Ein Oberösterreicher staunt über Steinbrunn weiterlesen
1894 war die Feuerwehr schon gut aufgestellt
Nach den großen Steinbrunner Brandkatastrophen (siehe hier) wurde 1888 die Steinbrunner Feuerwehr gegründet. In den ersten Jahren entwickelte sie sich recht gut, wie ein Zeitungsartikel zeigt. Das "Welt Blatt" berichtete 1894: Die freiwillige Feuerwehr von Stinkenbrunn (Büdöskut) in Ungarn hielt vor Kurzem ihre Generalversammlung ab. Aus dem Jahresberichte war Folgendes zu entnehmen: Uebungen wurden … 1894 war die Feuerwehr schon gut aufgestellt weiterlesen