Die aufgebrochene Gemeindekasse

In alten Unterlagen tauchte ein Foto, dass einen aufgebrochenen Tresor zeigt. Es könnte sich um eine Aufnahme handeln, die aus Dokumentationszwecken 1933 gemacht wurde. Das Bild zeigt einen Tresor, der seitlich aufgebrochen wurde. Das Blech der Seitenwand wurde offenbar durchbohrt und dann mit einem Metallschneider zu einem großen Loch erweitert. In die innere Wand wurde … Die aufgebrochene Gemeindekasse weiterlesen

Josef Michels und das Kindergarten-Mosaik

Anfang Jänner 2023 verstarb der Künstler Professor Josef Michels in Oggau. Der akademische Maler hat in Steinbrunn an prominenter, aber oft übersehener Stelle, ein Werk hinterlassen. Im Jänner 1965  gab der Steinbrunner Gemeinderat für den Kindergarten ein Mosaik für die Außenfassade in Auftrag, da ein Fenster weggefallen war. Nach längeren Diskussionen - dem Gemeinderat war … Josef Michels und das Kindergarten-Mosaik weiterlesen

1937/1938: Zwei Listen der Gewerbetreibenden

[in Bearbeitung} Zwei Listen der Gewerbetreibenden in Stinkenbrunn. Die Liste aus dem Jahr 1938 stellt den Stand vor dem Anschluss dar. 1937 Stinkenbrunn Bäcker: Friedrich Knessl, Witw. Paul Walaskovits Druschgewerbetreibende: Stephan Franta, Stephan Palkovits, Gottfried Ullrich, August Ibeschitz Faßbinder: Paul Putz Fleischhauer: August Adura, Johann Stanits Friseure: Peter Frahs, Anton Bronetz Fruchthändler: August Ibeschitz, Stephan … 1937/1938: Zwei Listen der Gewerbetreibenden weiterlesen

Martin Radnasich, 53 Jahre lang Pfarrer in Steinbrunn

Martin Radnasich, langjähriger Pfarrer auch Radnasits, Radnasics; 1842 - 1926 Martin Radnasich, Foto an seinem Grab am Steinbrunner Friedhof. Martin Radnasich wurde in Kleinmutschen[1] (Bezirk Oberpullendorf) geboren. 1867 wurde er zum Priester geweiht[2]. Er war Kaplan in den kroatischen Gemeinden Unterfrauenhaid, Parndorf und Großwarasdorf. Ab 1873 war er Pfarrer von Steinbrunn. In seine Zeit fiel … Martin Radnasich, 53 Jahre lang Pfarrer in Steinbrunn weiterlesen

Ein makabrer Spitzname für das Dorf

Oft statten benachbarte Dörfer einen Ort mit einem - meistens nicht sehr schmeichelhaften - Spitznamen aus. Diese Namen ändern sich, gehen verloren, neue tauchen auf. Meistens sind sie mit einer Geschichte verbunden, die manchmal auf einer wahren Begebenheit beruhen mag. Vor rund 100 Jahren wird für Steinbrunn (damals Stinkenbrunn) folgender Spitzname überliefert: Weil die unter … Ein makabrer Spitzname für das Dorf weiterlesen

Ex aequo mit Kleinhöflein…

Die Freistadt Eisenstadt saniert derzeit viele ihrer Denkmäler. Darunter auch die Dreifaltigkeitssäule in Kleinhöflein. Die Arbeiten wurden vor wenigen Tagen abgeschlossen. (https://www.eisenstadt.gv.at/buergerservice/news-archiv/aktuelles/news/sanierung-der-dreifaltigkeitssaeule-kleinhoeflein-abgeschlossen/) Auf der Suche nach Superlativen zu diesem Denkmal wird auf der Homepage der Stadt Folgendes behauptet: "Die 1680 gebaute Dreifaltigkeitssäule ist die älteste ihrer Art im nördlichen Burgenland (Eisenstadt 1713, Neusiedl am See … Ex aequo mit Kleinhöflein… weiterlesen

1877: Steinbrunn als Manövergebiet

Dass zwischen Steinbrunn und Zillingtal in der Monarchie ein Schießübungsplatz des Militärs lag, ist heute weitgehend in Vergessenheit geraten. Eine Zeitungsmeldung aus dem Jahr 1877 berichtet über ein Manöver, das im August und September 1877 stattfand. Geschossen wurde zwischen den Ortschaften, in einem Korridor zwischen dem sogenannten "Kanalhaus" und dem Föllig. Das "Kanalhaus" lag an … 1877: Steinbrunn als Manövergebiet weiterlesen

Der Bürgermeister, ein Kriegsheld

Johann "Hans" Laszakovits (1889-1931, auch Lasakowits) war eine der prägensten Personen in der Ersten Republik in Steinbrun. Als Gemeindeskommissär und dann als Bürgermeister war er ab 1921 eine weitgehend unangefochtene Instanz. Seine Autorität gegenüber allen politischen Parteien bezog Laszakovits sicher auch aus seiner Vergangenheit als Kriegsheld im Ersten Weltkrieg. 1915 erschien ein Artikel über seine … Der Bürgermeister, ein Kriegsheld weiterlesen

Das Innere der Pfarrkirche vor 1958/59

Pfarrkirche Steinbrunn, Inneres, von der Orgelempore; vor 1958/59. Die Pfarrkirche von Steinbrunn zur Kreuzauffindung geht auf einen wahrscheinlich mittelalterlichen Bau zurück, wurde aber in ihrer heutigen äußeren Form gegen Ende des 17. Jahrhunderts errichtet. Der Innenraum wurde allerdings in regelmäßigen Abständen adaptiert, ergänzt oder neu gestaltet - je nach Geschmack der Zeit. Fixpunkt und weitgehend … Das Innere der Pfarrkirche vor 1958/59 weiterlesen