Martin Radnasich, 53 Jahre lang Pfarrer in Steinbrunn

Martin Radnasich, langjähriger Pfarrer auch Radnasits, Radnasics; 1842 - 1926 Martin Radnasich, Foto an seinem Grab am Steinbrunner Friedhof. Martin Radnasich wurde in Kleinmutschen[1] (Bezirk Oberpullendorf) geboren. 1867 wurde er zum Priester geweiht[2]. Er war Kaplan in den kroatischen Gemeinden Unterfrauenhaid, Parndorf und Großwarasdorf. Ab 1873 war er Pfarrer von Steinbrunn. In seine Zeit fiel … Martin Radnasich, 53 Jahre lang Pfarrer in Steinbrunn weiterlesen

Der Bürgermeister, ein Kriegsheld

Johann "Hans" Laszakovits (1889-1931, auch Lasakowits) war eine der prägensten Personen in der Ersten Republik in Steinbrun. Als Gemeindeskommissär und dann als Bürgermeister war er ab 1921 eine weitgehend unangefochtene Instanz. Seine Autorität gegenüber allen politischen Parteien bezog Laszakovits sicher auch aus seiner Vergangenheit als Kriegsheld im Ersten Weltkrieg. 1915 erschien ein Artikel über seine … Der Bürgermeister, ein Kriegsheld weiterlesen

Das Innere der Pfarrkirche vor 1958/59

Pfarrkirche Steinbrunn, Inneres, von der Orgelempore; vor 1958/59. Die Pfarrkirche von Steinbrunn zur Kreuzauffindung geht auf einen wahrscheinlich mittelalterlichen Bau zurück, wurde aber in ihrer heutigen äußeren Form gegen Ende des 17. Jahrhunderts errichtet. Der Innenraum wurde allerdings in regelmäßigen Abständen adaptiert, ergänzt oder neu gestaltet - je nach Geschmack der Zeit. Fixpunkt und weitgehend … Das Innere der Pfarrkirche vor 1958/59 weiterlesen

1902: Der Mord im Hartl

In Bearbeitung! Ein Familiendrama(Die Gattin auf gräßliche Weise ermordet)Aus Stinkenbrunn (Ungarn) wird gemeldet: Der 53 Jahre alte Johann Bauer, Bergmann im Eszterhazyschen Kohlenbergwerk in Neufeld, wurde hier unter dem dringenden Verdachte, seine Gattin ermordet zu haben, verhaftet. Man erfährt hierzu folgendes: Bauer war seit 24 Jahren verheiratet und lebte mit seiner Gattin schon seit mehreren … 1902: Der Mord im Hartl weiterlesen

1933: Unfall beim Ankurbeln

In Bearbeitung! Unfall. Die Fleischhauergehilsen Viktor Wallner, Stephan Korsos, und Stephan Wardolovits sowie der Knecht Johann Palkovits, sämtliche beim Fleischhauer Adura in Stinkenbrunn bedienstet, waren mit dem Ankurbeln eines Benzinmotors beschäftigt.Kaum war der Motor in Gang gesetzt, explodierte der gußeiserne Auspufftopf. Durch herumfliegende Splitter erlitt Wallner einen offenen Unterschenkelbruch des rechten Fußes und Palkovits eine … 1933: Unfall beim Ankurbeln weiterlesen

Der Verein „D’Wanderer“

1934 wurden nach dem Dollfuss-Putsch nicht nur die Sozialdemokratische Partei, sondern auch die vielen Arbeiter-Vereine sofort verboten und für behördlich aufgelöst erklärt.Dem Umstand dieser rigorosen Politik verdanken wir auch Kenntnis über einige Steinbrunner Vereine dieser Zeit, die in Vergessenheit geraten sind.Der Stände-Staat-Diktatur ging bei der Ausschaltung von politischen Gegnern radikal vor. Viele Vereinsauflösung mussten schon … Der Verein „D’Wanderer“ weiterlesen

1912: Dienstmann Fröhlich

Im Jänner 1912 meldete eine Badener Zeitung: Mödling (Unfälle.) — Beim Absteigen von einem Leiterwagen stürzte am 7. d. M. der Dienstmann Georg Fröhlich in Stinkabrunn so ungeschickt, daß er eine Zerrung des rechten Sprunggelenkes erlitt und sich ins Krankenhaus begeben mußte. Warum es diese im Vergleich wenig spektakuläre Unfallgeschichte in eine Zeitung geschafft hat, … 1912: Dienstmann Fröhlich weiterlesen

1905: Radlertreffpunkt Stinkenbrunn

Um 1900 war Radfahren eine Trend-Freizeitaktivität (für Männer), vergleichbar mit dem Motoradfahren heute. Ein Fahrrad war modern und auch für bürgerliche Kreise erschwinglich. In Wien bestanden rund 20 Radfahr-Verein, die in den Sommermonaten jedes Wochenende zu Touren ausrückten. Steinbrunn, damals noch als Büdöskut (Stinkenbrunn) in Ungarn gelegen, war damals für die Wiener Radler ein beliebtes … 1905: Radlertreffpunkt Stinkenbrunn weiterlesen

1934: Der Pryomane von Stinkenbrunn

Zu allen Zeiten, in jedem Dorf gab es Menschen, die es gern brennen sahen. 1934 sorgte der Fall eines jungen Pyromanen in Steinbrunn für Aufregungen. Dazu zwei Zeitungsartikel im O-Wort (der Täter wurde anonymisiert): Der Pyromane von StinkenbrunnIn Stinkenbrunn im Burgenland gab es seit Jahren immer wieder kleine Brände — und zwar zumeist bei hellichtem … 1934: Der Pryomane von Stinkenbrunn weiterlesen