Ex aequo mit Kleinhöflein…

Die Freistadt Eisenstadt saniert derzeit viele ihrer Denkmäler. Darunter auch die Dreifaltigkeitssäule in Kleinhöflein. Die Arbeiten wurden vor wenigen Tagen abgeschlossen. (https://www.eisenstadt.gv.at/buergerservice/news-archiv/aktuelles/news/sanierung-der-dreifaltigkeitssaeule-kleinhoeflein-abgeschlossen/) Auf der Suche nach Superlativen zu diesem Denkmal wird auf der Homepage der Stadt Folgendes behauptet: "Die 1680 gebaute Dreifaltigkeitssäule ist die älteste ihrer Art im nördlichen Burgenland (Eisenstadt 1713, Neusiedl am See … Ex aequo mit Kleinhöflein… weiterlesen

1834: „Kreuzerhebung“, Wollmagazin und der stinkende Brunnen

Zur berühmten "Perspektivkarte" des Historikers und Kartographen Franz Xaver Schweickhardt von Sickingen aus dem Jahr 1834 gibt es eine textliche Beschreibung. Diese ist auch deshalb wichtig, da die Karte zwar selbst alles spektakulär aus der Vogelperspektive zeigt, aber in Details ungenau und (leider oft) frei ist. Sehen wir uns zuerst einmal den Kartenausschnitt an, der … 1834: „Kreuzerhebung“, Wollmagazin und der stinkende Brunnen weiterlesen

1933: Unser „Fasslreiter“ sollte ins Landesmusuem

Zum Glück ist daraus nichts geworden. Im Jahr 1933 schrieb der Arzt und leidenschaftliche Landeskundle Dr. Hautmann an Dr. Barb, dem Leiter des Landesmuseums in Eisenstadt: „In Stinkenbrunn befindet sich auf einem alten der Gemeinde gehörigen Haus in der Ortsmitte nächst der kleinen Kapelle ein stark übertünchtes Relief, das in grob bäuerlicher Manier ein Weinfass … 1933: Unser „Fasslreiter“ sollte ins Landesmusuem weiterlesen

Neues von Maurus Mezei

Einige biographische Ergänzungen zum Eintrag des vergessenen Steinbrunner Literaten Maurus Mezei, über den hier schon berichtet wurde. Die Matriken der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien (abrufbar über gen-team) enthalten einige weitere Daten zur Biografie von Maurus Mezei: Maurus/Moritz Mezei's Ehe mit Margarethe Neufeld war nicht sein erste. Am 23. Mai 1915 heiratete er Sidonia (Szydonia) Pollizer. … Neues von Maurus Mezei weiterlesen

Eine Säule, die ein Pfeiler ist

Auf der Landesstraße zwischen Steinbrunn und Zillingtal steht – gleich nach der ersten Steigung – auf der linken Straßenseite unter Bäumen die sogenannte Sebastiansäule. Dabei handelt es sich aber nicht um eine Säule. Und der "Sebastian" ist verschollen. Die Sebastiansäule (auch Sebastianisäule) soll der Sage nach die dritte Sinkenbrunner Votivsäule – eine Pestsäule – sein … Eine Säule, die ein Pfeiler ist weiterlesen

Jungfrauen und Pestkreuze

Eine aus heutiger Sicht etwas verstörende Sage versucht zu erklären, warum es rund um das Dorf Steinbrunn zahlreiche Wegkreuze gibt. Als auch Steinbrunn von der Pest bedroht wurde, beschloss die Gemeinde eine drastische Abwehraktion: Alle jungen, jungfräulichen Mädchen wurden in weiße Kleider gesteckt. Man spannte sie vor einen Pflug und die Jugendlichen mussten - während … Jungfrauen und Pestkreuze weiterlesen

Der „Karner“ am Friedhof gibt Rätsel auf

Am Steinbrunner Friedhof steht der sogenannte Karner, heute leider ein unordentlicher Abstellraum mit eingeschlagenen Fenstern, auf dessen "Dach" das Denkmal für die heimischen Gefallenen der Weltkriege steht. Dabei ist der Bau älter als man denkt – und gibt einige Rätsel auf. Im "Dehio Burgenland", dem bekannten Kunstführer, wird der Steinbrunner "Karner" als kleiner, zum Teil … Der „Karner“ am Friedhof gibt Rätsel auf weiterlesen

Der Kedl-Brunnen

Der in Stadtschlaining geborene Bildhauer Rudolf Kedl erhielt rund um den Bau des Gemeinschaftshauses den Auftrag, Kunstwerke für Steinbrunn herzustellen. Im Gemeinschaftshaus hängt heute noch das 200 mal 60 cm große Relieffries "Familie" von Kedl (Werkzahl 71). Die Treibarbeit in Messing entstand 1955 entstanden und enthält eine Widmungsschrift. 1961 stellte Kedl den Monumental-Brunnen "Weibliche Figur" (Werknummer 132) im Steinbruch von St. Margarethen fertig. … Der Kedl-Brunnen weiterlesen

Die Sage von der Marienstatue

Die Marienstatue in einer Nische am Kirchturm der Pfarrkirche soll von einer Frau - sie soll Dora Gludowatz geheißen haben - als Dank für ihre wunderbare Errettung aus der türkischen Gefangenschaft gestiftet worden sein. Quelle: Josef Bauer, Die Türken in Österreich: Geschichte, Sagen, Legenden. 1982, 108. Nebenbei: Tatsächlich steht in einer Nische am Turm der Pfarrkirche in einigen Metern Höhe eine … Die Sage von der Marienstatue weiterlesen

Ein römischer Flussgott aus Steinbrunn

Wir schreiben das Jahr 1902. Nachdem sein Vater das  Rübenfeld südöstlich vom Ort (Ried Rogozi) geackert hatte, findet der 9-jährige Rudolf Stanits eine kleine metallene Statue in der Erde. Sie wird gereinigt und nach Hause gebracht. Viele Jahre später, im Jahr 1928 – der Erste Weltkrieg war vorbei, aus dem Jungen war mittlerweile ein Gastwirt in Neufeld geworden … Ein römischer Flussgott aus Steinbrunn weiterlesen