1902: Der Mord im Hartl

In Bearbeitung! Ein Familiendrama(Die Gattin auf gräßliche Weise ermordet)Aus Stinkenbrunn (Ungarn) wird gemeldet: Der 53 Jahre alte Johann Bauer, Bergmann im Eszterhazyschen Kohlenbergwerk in Neufeld, wurde hier unter dem dringenden Verdachte, seine Gattin ermordet zu haben, verhaftet. Man erfährt hierzu folgendes: Bauer war seit 24 Jahren verheiratet und lebte mit seiner Gattin schon seit mehreren … 1902: Der Mord im Hartl weiterlesen

1834: „Kreuzerhebung“, Wollmagazin und der stinkende Brunnen

Zur berühmten "Perspektivkarte" des Historikers und Kartographen Franz Xaver Schweickhardt von Sickingen aus dem Jahr 1834 gibt es eine textliche Beschreibung. Diese ist auch deshalb wichtig, da die Karte zwar selbst alles spektakulär aus der Vogelperspektive zeigt, aber in Details ungenau und (leider oft) frei ist. Sehen wir uns zuerst einmal den Kartenausschnitt an, der … 1834: „Kreuzerhebung“, Wollmagazin und der stinkende Brunnen weiterlesen

1931: Die Bahnbrücke im Hartl brennt

Die Raaberbahn fährt durch den Steinbrunner Hartl-Wald. Heute gibt es dort keine Bahnbrücke mehr. Bis 1931 bestand dort eine hölzerne. Aus einem Zeitungsbericht: Stinkenbrunn. Am 25. April brannte die hölzerne Eisenbahnbrücke im Hartl-Wald, Eigentum der Raab—Oedenburg—Ebenfurther Eisenbahn, gänzlich ab. Der Brand war, wie einwandfrei festgestellt werden konnte, durch Funkenflug entstanden. Die Feuerwehren und die Bahnarbeiter … 1931: Die Bahnbrücke im Hartl brennt weiterlesen

1833: Knapp an der 1000er-Grenze

Ein Lexikoneintrag aus dem Jahr 1833, der das Wichtigste über Steinbrunn aus damaliger Sicht zusammenfasste. Steinbrunn hatte damals offiziell 999 Einwohner. Sprich: Durch Geburten und Sterbefälle wurde in dieser Zeit die 1000er-Grenze in beiden Richtungen übersprungen. Büdöskut, Stinkenbrunn, kroatisches Dorf, 136 Häuser, 999 rk. Einwohner, Thiergarten und Fasanerie mit einem Jägerhaus. Kalk- und Ziegelbrennerey, Waldungen, … 1833: Knapp an der 1000er-Grenze weiterlesen

Der Duke of Cambridge in Stinkenbrunn

Der 13. September 1820 war für Steinbrunn ein ganz besonderer Tag. Prinz Adolph Friedrich von Großbritannien, Irland und Hannover, 1. Duke of Cambridge, pflegte im Hartl zu jagen. Der Duke of Cambridge, ein Sohn des englischen Königs George III., kam 1820 zu einem Freundschaftsbesuch nach Wien. Im September lud ihn Nikolaus II. Esterhazy zum Jagen nach Ungarn. Am … Der Duke of Cambridge in Stinkenbrunn weiterlesen

Das Jagdschloss als Teil eines verschwenderischen Bauprogramms

Das Erbauungsjahr des Steinbrunner Jagdhauses lässt sich mit 1793 genau datieren. Die Umstände, die zum Bau führten, sind bemerkenswert. Gerhart Grafl schreibt in seiner Diplomarbeit über die Bautätigkeit der Esterhazy im 18. Jahrhundert: "Dass Fürst Anton das Geld mit vollen Händen ausgab, beweist die Tatsache, dass er 1792-1793 gleichzeitig mit dem Jagdhaus und Jagdschloss auf … Das Jagdschloss als Teil eines verschwenderischen Bauprogramms weiterlesen

Das Naturdenkmal Schwarzföhre

Steinbrunn hat zwei geschützte Naturdenkmale: Die Sandgrube und die Schwarzföhre im Hartl-Wald. Diese liefert einen wichtigen Anhaltspunkt für das Alter des dortigen Jagdreviers. Diese Schwarzföhre (=Scharzkiefer, Pinus nigra) steht auf dem Grundstück Nr.1859 der KG Steinbrunn am südwestlichen Ende des Hartl-Waldes und ist nach der Ausforstung in der Umgebung wieder gut zu sehen. Der Baum … Das Naturdenkmal Schwarzföhre weiterlesen

Eine alte Karte vom Hartl

Der Hartl, der große Wald im Norden von Steinbrunn (Ort), wird schon seit Jahrhunderten zur Jagd genutzt. Eine Karte von 1802, die ich im Landesarchiv Baden-Württemberg gefunden habe, zeigt, wie der Wald systematisch für die Jagd angelegt wurde. Zur Karte: Die Karte ist eine sogenannte Inselkarte, es ist nur der gewünschte Bereich grafisch dargestellt - wie … Eine alte Karte vom Hartl weiterlesen

Der Hochadel schoss in Steinbrunn

Wie beliebt die sogenannte „Stinkenbrunner Jagd“ unter dem Wiener Hochadel in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war, belegen zahlreiche Quellen. Im „Hartl“, dem großen heute noch in seiner ursprünglichen Form bestehenden Wald im Nordwesten von Steinbrunn, fanden zahlreiche Jagden statt. Schon um 1800 wurde hier die sogenannte Streifjagd praktiziert, auf die das Waldgelände und … Der Hochadel schoss in Steinbrunn weiterlesen