1851: Damals gab es im Ort 301 Bienenstöcke

In einer Ortsbeschreibung aus dem Jahr 185 heißt es: Büdöskút, németül Stinkenbrunn, horvát falu, Sopron vgyében, Sopronhoz északra 3 mfd., 1025 kath. lak., s paroch. templommal. Van 40 7/8 telek után 1103 6/8 h. urb. szántóföldje, 301 kapa szőleje, 82 h. erdeje, 890 h. legelője, 10 hold uradalmi szántóföldje. Termeszt buzát, rozsot, árpát, zabot és … 1851: Damals gab es im Ort 301 Bienenstöcke weiterlesen

1934: Der Pryomane von Stinkenbrunn

Zu allen Zeiten, in jedem Dorf gab es Menschen, die es gern brennen sahen. 1934 sorgte der Fall eines jungen Pyromanen in Steinbrunn für Aufregungen. Dazu zwei Zeitungsartikel im O-Wort (der Täter wurde anonymisiert): Der Pyromane von StinkenbrunnIn Stinkenbrunn im Burgenland gab es seit Jahren immer wieder kleine Brände — und zwar zumeist bei hellichtem … 1934: Der Pryomane von Stinkenbrunn weiterlesen

1936: „Gib Gas!“ – Was ein Schweinehändler auf Reisen so alles erlebt

Steinbrunn war jahrhundertelang nicht nur ein bäuerliches Dorf, sondern auch Sitz von Großhändlern, die vor allem Rinder, Schweine und Wein aus Ungarn nach Wien und andere Städte in Österreich verkauften (zB Fleck, Franta, Koprislovits). In dieser Tradition stand nach dem Ersten Weltkrieg Schweinehändler Robert Laszakovits, der es im Jahr 1936 mit folgendem Erlebnis in Kärtner … 1936: „Gib Gas!“ – Was ein Schweinehändler auf Reisen so alles erlebt weiterlesen

Hinter dem Traktor brach die Erde ein

1963 bemerkte die Landwirtin Maria Laszakovits mit Schrecken, dass beim Ackern auf der Ried Mlaca (nördlich der Neuen Siedlung) hinter dem Traktor die Erde einbrach. Zuerst dachte man an einen Schacht des Bergbaus oder einer Bunkeranlage aus dem 2. Weltkrieg. Das "Loch" wurde näher untersucht. Es zeigte sich eine tiefe Grube in Flaschen- oder Birnenform … Hinter dem Traktor brach die Erde ein weiterlesen

1927: Vom Blitz erschlagen

Bei Gewittern wurde die Feldarbeit früher oft rasch gefährlich, denn die Bauern mussten jede Minute nutzen, bevor das Heu durch den Gewitterregen nass wurde. Hier der Bericht über ein Blitzschlag-Todesopfer aus dem Jahr 1927. Der Orginal-Zeitungsausschnitt lautet: Wie man uns aus Stinkenbrunn meldet, ging am gleichen Tage über die dortige Gegend ein heftiges Gewitter nieder. … 1927: Vom Blitz erschlagen weiterlesen

Die Rolle der Milchgenossenschaft nach dem WW2

  Die "Burgenländische Freiheit" schrieb im Oktober 1946: Stinkenbrunn Was guter Wille, der Bauern Verständnis für die Not der Zeit und eine einsichtsvolle Gemeindeverwaltung zu leisten imstand sind, zeigt die Milchgenossenschaft Stinkenbrunn. Drei Tage nach dem Einmarsch der Roten Armee war der langjährige Sammler Franz Mannsberger schon wieder dabei, allen Milchproduzenten verständlich zu  machen, daß … Die Rolle der Milchgenossenschaft nach dem WW2 weiterlesen

Großfuhrmann Andreas Flek

1836 starb der Stinkenbrunner Fuhrmann Andreas Flek in Slowenien. Über seine Person ist wenig bekannt - außer die Umstände seines Todes Am 31. März 1836 stand im Steiermärkischen Amtsblatt: "Convocation nach Andreas Flek, Großfuhrmann von Stinkenbrunn in Ungarn. Von dem Ortsgerichte der Herrschaft Oberpulsgau in Untersteyer werden hiermit alle Jene, die entweder als Gläubiger oder … Großfuhrmann Andreas Flek weiterlesen

Zur Geschichte des Tabakanbaus in Steinbrunn

Zwei Quellen von 1939 und 1968 liefern Daten zum Tabakanbau und dem Tabakstadl in Steinbrunn, der bis 2007 in der Hauptstraße an der Ortsausfahrt (Richtung Neue Siedlung) stand. In einem Bericht über den "Tabakbau 1939 in Niederdonau" wird in einer Zeitung 1940 festgehalten, dass u.a. in "Stinkenbrunn, Zillingtal und Pötsching" jeweils ein "Spezialtrockenschuppen" errichtet wurde. … Zur Geschichte des Tabakanbaus in Steinbrunn weiterlesen

Der Hochadel schoss in Steinbrunn

Wie beliebt die sogenannte „Stinkenbrunner Jagd“ unter dem Wiener Hochadel in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war, belegen zahlreiche Quellen. Im „Hartl“, dem großen heute noch in seiner ursprünglichen Form bestehenden Wald im Nordwesten von Steinbrunn, fanden zahlreiche Jagden statt. Schon um 1800 wurde hier die sogenannte Streifjagd praktiziert, auf die das Waldgelände und … Der Hochadel schoss in Steinbrunn weiterlesen