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Der Winter als tödliche Gefahr
Schnee, Schneestürme und bittere Kälte - so, wie wir sie heute nicht mehr erleben. Im 19. Jahrhundert sorgten regelmäßig extreme Wintertage für gefährliche Situationen und Tod durch Erfrieren. Schon einmal wurde in diesem Blog von einem solchen tödlichen Unfall im Jahr 1853 berichtet. Hier sollen zwei weitere tragische Fälle anhand von Zeitungsmeldungen vorgestellt werden: (Jänner … Der Winter als tödliche Gefahr weiterlesen
1834: „Kreuzerhebung“, Wollmagazin und der stinkende Brunnen
Zur berühmten "Perspektivkarte" des Historikers und Kartographen Franz Xaver Schweickhardt von Sickingen aus dem Jahr 1834 gibt es eine textliche Beschreibung. Diese ist auch deshalb wichtig, da die Karte zwar selbst alles spektakulär aus der Vogelperspektive zeigt, aber in Details ungenau und (leider oft) frei ist. Sehen wir uns zuerst einmal den Kartenausschnitt an, der … 1834: „Kreuzerhebung“, Wollmagazin und der stinkende Brunnen weiterlesen
1934: Der Pryomane von Stinkenbrunn
Zu allen Zeiten, in jedem Dorf gab es Menschen, die es gern brennen sahen. 1934 sorgte der Fall eines jungen Pyromanen in Steinbrunn für Aufregungen. Dazu zwei Zeitungsartikel im O-Wort (der Täter wurde anonymisiert): Der Pyromane von StinkenbrunnIn Stinkenbrunn im Burgenland gab es seit Jahren immer wieder kleine Brände — und zwar zumeist bei hellichtem … 1934: Der Pryomane von Stinkenbrunn weiterlesen
1936: „Gib Gas!“ – Was ein Schweinehändler auf Reisen so alles erlebt
Steinbrunn war jahrhundertelang nicht nur ein bäuerliches Dorf, sondern auch Sitz von Großhändlern, die vor allem Rinder, Schweine und Wein aus Ungarn nach Wien und andere Städte in Österreich verkauften (zB Fleck, Franta, Koprislovits). In dieser Tradition stand nach dem Ersten Weltkrieg Schweinehändler Robert Laszakovits, der es im Jahr 1936 mit folgendem Erlebnis in Kärtner … 1936: „Gib Gas!“ – Was ein Schweinehändler auf Reisen so alles erlebt weiterlesen
1950: Am Dreikönigstag wurde Fußball gespielt – im Freien!
In den Nachkriegsjahren war Fußballspielen für viele junge Steinbrunner Männer die einzige Freizeitbeschäftigung. Auch im Winter wurde trainiert und gespielt - natürlich im Freien, egal wie kalt es war oder ob der Boden durch den Frost hart wie Beton war. Am Dreikönigstag 1950 fuhr die Mannschaft zu einem freundschaftlichen Kick nach Trausdorf. Mit den Gastgebern … 1950: Am Dreikönigstag wurde Fußball gespielt – im Freien! weiterlesen
1924: Tödlicher Unfall im Bergwerk
Die Arbeit in den Braunkohlebergwerken Steinbrunn-Neufeld-Zillingdorf war überaus fordernd und gefährlich. Im Oktober 1924 berichtet eine Grazer Zeitung: (Tödlicher Unfall.) Am 31. v. M. wurde der Bergmann Viktor Mitrovits aus Stinkenbrunn im Tagbau I des Neufelder Kohlenbergwerkes beim Überschreiten des Industriegeleises von der Lokomotive erfasst und getötet. Mitrovits trug auf der rechten Schulter eine Bahnschwelle, … 1924: Tödlicher Unfall im Bergwerk weiterlesen
1928: Der Tagbau II brennt
Heute sind der Steinbrunner und Zillingdorfer See die Überreste des "Tagbau II" des von der Stadt Wien geführten Kohlereviers Zillingdorf-Stinkenbrunn. Nach dem Ersten Weltkrieg erlebte der Kohleabbau hier eine letzte große Blüte. Die Kohle wurde zum Betrieb der Stromturbinen im Kraftwerk in Ebenfurth verwendet. Ab 1927 wurden in mehreren Schritten die Abbauarbeiten - teilweise noch … 1928: Der Tagbau II brennt weiterlesen
1926: Und der flüchtige Mörder bestellte im Gasthaus ein „Kracherl“
Die Geschichte der Jagd auf den Mörder Wiedemann, der in Steinbrunn vorübergehend ausspannen konnte - auch ohne Socken und Schuhe. Lesen Sie die Zeitungsartikel aus dem Jahr 1926 im O-Wort: Auf der Jagd nach dem Mörder Wiedemann. Zweimal umzingelt und den Gendarmen entsprungen. Seit einer Woche jagen die niederösterreichischen Gendarmen nach dem Mörder von Pfaffstätten, … 1926: Und der flüchtige Mörder bestellte im Gasthaus ein „Kracherl“ weiterlesen
1929: Zwei Arbeiterradvereine in Steinbrunn
1923 wurde in Steinbrunn der erste Arbeiterradverein gegründet (siehe Blogbeitrag hier). 1929 waren es schon zwei. Der "alte" in Steinbrunn Ort und ein jüngerer in der Neuen Siedlung, damals Werkskolonie (mit "Werk" ist das damalige Braunkohlenbergwerk gemeint). Der "ARV Brüder der Gleichheit" und der "ARV Glück-auf" sind Vorläufer des ARBÖ. Hier ein Eintrag aus dem … 1929: Zwei Arbeiterradvereine in Steinbrunn weiterlesen