Ein Kurbiographie von Pater Virgil Ludwifg (Lajos) Kuzmits, der aus Steinbrunn stammte. Virgil Lajos Kuzmits: Pater, Lehrer (*29. August 1891, Büdöskut/Stinkenbrunn +7. Oktober 1940, Eger/Erlau). Virgil Lajos (Ludwig) Kuzmits wurde in Büdöskut (Steinbrunn) geboren. Er besuchte die Benediktiner-Oberschule in Sopron. Am 7. August 1907 - knapp vor seinem 16. Geburtstag - trat er dem Benediktinerorden … Pater Kuzmits: Nach Österreich wollte er nicht zurück weiterlesen
Gedenktafel zum 1. WK: Sehr viele Ungereimtheiten
1933 wurde am sogenannten "Karner" am Steinbrunner Friedhof eine Gedenktafel der im Ersten Weltkrieg (1914-1918) gefallene "Ortsangehörigen" enthüllt (Kriegerdenkmal). Die Aufzählung der Gedenktafel könnte nicht vollständig bzw. nicht korrekt sein. Erst seit wenigen Jahren sind die sogenannten "Verlustlisten" der Gefallenen des Ersten Weltkriegs umfassend zugänglich und bilden eine wichtige Quelle für die Erforschung der Geschichte … Gedenktafel zum 1. WK: Sehr viele Ungereimtheiten weiterlesen
1933: Unser „Fasslreiter“ sollte ins Landesmusuem
Zum Glück ist daraus nichts geworden. Im Jahr 1933 schrieb der Arzt und leidenschaftliche Landeskundle Dr. Hautmann an Dr. Barb, dem Leiter des Landesmuseums in Eisenstadt: „In Stinkenbrunn befindet sich auf einem alten der Gemeinde gehörigen Haus in der Ortsmitte nächst der kleinen Kapelle ein stark übertünchtes Relief, das in grob bäuerlicher Manier ein Weinfass … 1933: Unser „Fasslreiter“ sollte ins Landesmusuem weiterlesen
17. Jahrhundert: Steinbrunner Jesuitenschüler
Die Registrierungsdatenbank des Jesuitengymnasiums in Bratislava nennt für das Jahr 1657 Michael Ribisius, der damals 12 Jahre alt war. Beim Namen „Ribisius“ könnte es sich um eine lateinisiserte Form des Namens „Ribits“ handeln. Der Originaleintrag lautet:01084 Ribisus Michael 1657 PARVmin (Cat. Pos. I. 52r) Cro., Cath., 12 éves „Stilkaproniensis” Für das Jahr 1666 ist Martinus … 17. Jahrhundert: Steinbrunner Jesuitenschüler weiterlesen
Hinter dem Traktor brach die Erde ein
1963 bemerkte die Landwirtin Maria Laszakovits mit Schrecken, dass beim Ackern auf der Ried Mlaca (nördlich der Neuen Siedlung) hinter dem Traktor die Erde einbrach. Zuerst dachte man an einen Schacht des Bergbaus oder einer Bunkeranlage aus dem 2. Weltkrieg. Das "Loch" wurde näher untersucht. Es zeigte sich eine tiefe Grube in Flaschen- oder Birnenform … Hinter dem Traktor brach die Erde ein weiterlesen
Steinbrunner Hemden international
Ein Schnappschuss mit einer interessanten Geschichte, natürlich einer Steinbrunner Geschichte: Steinbrunns Bürgermeister Fritz Robak mit einer Hostess. Rechts über der Schulter Robaks und links auf dem Tisch neben der Dame ist der eigentliche Anlass der Begegnung zu sehen. Die Wäschefabrik Hiestand, Mitterhauser und Co., kurz Himico (heute Burg Hemden in der Neuen Siedlung, mehr dazu), … Steinbrunner Hemden international weiterlesen
Der Absturz eines US-Bombers in Steinbrunn
Am 10. Mai 1944 stürzte gegen 11 Uhr eine US-amerikanische B 17 westlich von Steinbrunn ab (in der Gegend des heutigen Bründlfeldweges). Die Maschine war mit weiteren Bombern Richtung Wiener Neustadt unterwegs und wurde wahrscheinlich von der Flak-Abwehr, die bei Eggendorf auf einem Zug stationiert war, getroffen und abgeschossen. Das Absturz-Ereignis hat sich im kollektiven … Der Absturz eines US-Bombers in Steinbrunn weiterlesen
1930: Zwei Tote wegen Streit um Nachttopf
Früher gab es in Steinbrunn ein Armenhaus. Im Spätherbst 1930 kam es dort zu einer entsetzlichen Tragödie. Im Armenhaus wurden mittellose, oft alte und kranke Menschen, die Ort "zugehörig" waren, auf Kosten der Gemeinde versorgt. Die Wohnverhältnisse waren beengt und trist, im wahrsten Sinn ausweglos. Diese schwierige Wohnsituation spielt auch eine wichtige Rolle in diesem … 1930: Zwei Tote wegen Streit um Nachttopf weiterlesen
1923: Der Arbeiter-Radverein wird gegründet
Radfahren in den 1920er-Jahren: Das bedeutete Jugendlichkeit, Technik, Modernität, Freiheit - aber auch Politik. 1923 wurde in Steinbrunn der Arbeiter-Radverein gegründet. Das "Reichs-Organ der Arbeiter-Radfahrer" berichtet im Juli 1923 ausführlich von der Gründung: Zweigverein Stinkenbrunn. Pfingstmontag, den 21. Mai 1923, fand die Konstituierung eines Arbeiter-Radfahrervereines statt. Die Versammlung fand im Gemeindegasthause statt. Der Kreis war … 1923: Der Arbeiter-Radverein wird gegründet weiterlesen
1895: Hochwürden wird beschuldigt
Ein Geistlicher und die Finanzen. 1895 liefen gegen den Pfarrer von Steinbrunn Erhebungen wegen "Ordnungswidrigkeiten" bei der Verwaltung der Pfarrpfründe. Pfarrer erhielten früher kein Gehalt, sondern waren auf die Einnahmen aus den der Pfarre gehörenden Liegenschaften und Rechten angewiesen. Daher war die Verwaltung dieser Pfarrgründe auch eine wichtige Aufgabe des Pfarrers. Um das Jahr 1895 … 1895: Hochwürden wird beschuldigt weiterlesen