Die Waschküche im Gemeinschaftshaus um 1956

Nach dem Umbau des ehemaligen Dorfgasthauses zum Stinkenbrunner (dann Steinbrunner) Gemeinschaftshaus wurde eine Serie von Fotos der neuen Räume angefertigt. Eine bekannte Aufnahme aus der Waschküche habe ich über ebay erstanden. Zur Datierung: Das Foto enthält auf der Rückseite nur die Nummer "40442" und keine Datierung. Es wurden mehrere Abzüge der Aufnahme erstellt, darauf deutet vermutlich … Die Waschküche im Gemeinschaftshaus um 1956 weiterlesen

Friedhöfe in Steinbrunn

Am Abend zu Allerheiligen 2015 ein passendes Thema: Friedhöfe in Steinbrunn. Es gibt nachweislich zumindest drei Begräbnistätten im Gemeindegebiet. Der Friedhof bei der Pfarrkirche Das mittelalterliche Gräberfeld zwischen Ort und Hartl: In der 60er-Jahren wurde bei Straßenarbeiten auf der Straße zwischen Steinbrunn und Hornstein (beim alten Feuerwehrhaus hinaus aus dem Dorf Richtung Hartl, in einer Senke im … Friedhöfe in Steinbrunn weiterlesen

1991: Flüchtlinge aus Jugoslawien

Als im Sommer 1991 die sogenannten Jugoslawienkriege begannen, kamen mit der ersten Flüchtlingswelle rund 13.000 Kroaten nach Österreich. Die Hilfsbereitschaft in Steinbrunn war groß. Am 7. August 1991 wurden die ersten Flüchtlinge in Steinbrunn aufgenommen. Im Dezember 1991 waren 54 Personen bei 22 Steinbrunner Familien untergebracht. Zum überwiegenden Teil stammten die Flüchtlinge aus Osijek in Slawonien. Zu … 1991: Flüchtlinge aus Jugoslawien weiterlesen

Das Kinderfreunde-Heim 1955

Das Kinderfreude-Heim am Robakplatz/Bauerngasse (auch SJ-Heim genannt) wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von SPÖ, SJ und den Kinderfreunden errichtet. Das Haus war ein Ersatz für die sozialdemokratische Bildungshalle, die bis 1934 in der Wiener Neustädter Straße stand und im Ständestaat nach dem Verbot der Sozialdemokratischen Partei demoliert wurde. Ein Foto aus der BF aus dem Jahr … Das Kinderfreunde-Heim 1955 weiterlesen

1762: Ein Pferdediebstahl und seine Bestrafung

In den Eisenstädter Ratsprotokollen aus Theresianischer Zeit ist folgender Fall vermerkt, der sich um 1762 abgespielt hat: "Josef Jauckh, hiesiger (=Eisenstädter) Inwohner, stiehlt in Stinkenbrunn ein Pferd im Werte von 3 Dukaten und verkauft es für 4 Gulden 10 Kreuzer dem Abdecker in Piesting. Er erhält 30 Streiche auf der Prügelbank und wird auf ewige … 1762: Ein Pferdediebstahl und seine Bestrafung weiterlesen

Steinbrunner bei Billard-Junioren-WM

Presseaussendung der Landesregierung, 19. August 2015: LH Niessl verabschiedete Burgenlands ersten Junioren-Billard-WM-Teilnehmer 19.08.2015 Nachwuchsspieler Patrick Butora aus Steinbrunn vertritt Österreich bei Billard-Junioren-WM in Südkorea *** Erstmals ist das Burgenland – und Österreich – bei einer Junioren-Billard-WM vertreten. Heute, Mittwoch, verabschiedete Landeshauptmann und Sportreferent Hans Niessl den burgenländischen Nachwuchsspieler Patrick Butora; der 20-Jährige Steinbrunner wird bei … Steinbrunner bei Billard-Junioren-WM weiterlesen

Als es bei uns noch Störche gab

Der Storchenbestand im Burgenland ist in den vergangenen Jahrzehnten stark zurückgegangen – weil feuchte Wiesen und Äcker trocken gelegt wurden. So auch in Steinbrunn: Den einzigen Steinbrunner Storchenhorst in der Unteren Hauptstraße gibt es heute nicht mehr. Dieser befand sich am Rauchfang des Hauses Nr. 17 in Steinbrunn/Stinkenbrunn, das Robert Laszakovits gehörte. In diesem Haus in der Unteren Hauptstraße befand … Als es bei uns noch Störche gab weiterlesen

Die Erstnennung von 1271 im O-Ton

Wenn 2021 das Jubiläum "750 Jahre Steinbrunn" begangen wird, steht diese Urkunde im Mittelpunkt: Die Bestätigungsurkunde für einen Verkauf aus dem Jahre 1271, in der erstmals der Name Stinkenbrunn genannt wird. Und zwar in seiner (ursprünglichen) ungarischen Form "Byzuskut". Hier der Originaltext der Urkunde.     Capitulum ecclesie Iauriensis universis quibus presentes patuerint salutem in domino … Die Erstnennung von 1271 im O-Ton weiterlesen

1967: Granatenfund am See

Im Mai 1967 wurden – nur wenige Wochen vor dem Start des großen Jugendlagers am Steinbrunner See (siehe hier) – beim Herrichten der Anlage im Strandbad Steinbrunn fünf Panzergranaten gefunden. Da war sehr viel Glück im Spiel. Denn die Panzergranaten waren mit Erdaushub-Fuhren vom Straßenbau in Großhöflein ins Strandbad gebracht worden. Die gefährlichen Kriegsrelikte waren auch beim … 1967: Granatenfund am See weiterlesen

Klein-Berlin am Steinbrunner See 1967

Im Sommer 1967 hielten die bundesdeutsche Sozialistische Jugend (SJ) und "Die Falken" ein Sommercamp am Steinbrunner See ab. Mehr als 2.500 Kinder und Jugendliche reisten an. Angeblich besuchen heute noch Deutsche regelmäßig den See, die damals dabei waren. Auf rund fünf Hektar Acker beim See wurde eine Zeltstadt errichtet, die nach dem Muster der Westberliner Bezirke … Klein-Berlin am Steinbrunner See 1967 weiterlesen