1907 erschien im "Neuen Wiener Journal" folgende Kontaktanzeige: Um welchen Wirt in Stinkenbrunn es sich handelt, geht aus der Anzeige nicht hervor. Die Motivation des Ehewerbers sind klar: Er braucht eine Frau im Betrieb, die auch Geld mit in die Ehe bringt. Im Gegenzug verspricht er die Ehe. Er weiß, dass es für "ältere Mädchen" … Wirt sucht Witwe weiterlesen
20.Jhdt
Der Bürgermeister, ein Kriegsheld
Johann "Hans" Laszakovits (1889-1931, auch Lasakowits) war eine der prägensten Personen in der Ersten Republik in Steinbrun. Als Gemeindeskommissär und dann als Bürgermeister war er ab 1921 eine weitgehend unangefochtene Instanz. Seine Autorität gegenüber allen politischen Parteien bezog Laszakovits sicher auch aus seiner Vergangenheit als Kriegsheld im Ersten Weltkrieg. 1915 erschien ein Artikel über seine … Der Bürgermeister, ein Kriegsheld weiterlesen
Das Innere der Pfarrkirche vor 1958/59
Pfarrkirche Steinbrunn, Inneres, von der Orgelempore; vor 1958/59. Die Pfarrkirche von Steinbrunn zur Kreuzauffindung geht auf einen wahrscheinlich mittelalterlichen Bau zurück, wurde aber in ihrer heutigen äußeren Form gegen Ende des 17. Jahrhunderts errichtet. Der Innenraum wurde allerdings in regelmäßigen Abständen adaptiert, ergänzt oder neu gestaltet - je nach Geschmack der Zeit. Fixpunkt und weitgehend … Das Innere der Pfarrkirche vor 1958/59 weiterlesen
1902: Der Mord im Hartl
In Bearbeitung! Ein Familiendrama(Die Gattin auf gräßliche Weise ermordet)Aus Stinkenbrunn (Ungarn) wird gemeldet: Der 53 Jahre alte Johann Bauer, Bergmann im Eszterhazyschen Kohlenbergwerk in Neufeld, wurde hier unter dem dringenden Verdachte, seine Gattin ermordet zu haben, verhaftet. Man erfährt hierzu folgendes: Bauer war seit 24 Jahren verheiratet und lebte mit seiner Gattin schon seit mehreren … 1902: Der Mord im Hartl weiterlesen
1933: Unfall beim Ankurbeln
In Bearbeitung! Unfall. Die Fleischhauergehilsen Viktor Wallner, Stephan Korsos, und Stephan Wardolovits sowie der Knecht Johann Palkovits, sämtliche beim Fleischhauer Adura in Stinkenbrunn bedienstet, waren mit dem Ankurbeln eines Benzinmotors beschäftigt.Kaum war der Motor in Gang gesetzt, explodierte der gußeiserne Auspufftopf. Durch herumfliegende Splitter erlitt Wallner einen offenen Unterschenkelbruch des rechten Fußes und Palkovits eine … 1933: Unfall beim Ankurbeln weiterlesen
Der Verein „D’Wanderer“
1934 wurden nach dem Dollfuss-Putsch nicht nur die Sozialdemokratische Partei, sondern auch die vielen Arbeiter-Vereine sofort verboten und für behördlich aufgelöst erklärt.Dem Umstand dieser rigorosen Politik verdanken wir auch Kenntnis über einige Steinbrunner Vereine dieser Zeit, die in Vergessenheit geraten sind.Der Stände-Staat-Diktatur ging bei der Ausschaltung von politischen Gegnern radikal vor. Viele Vereinsauflösung mussten schon … Der Verein „D’Wanderer“ weiterlesen
1912: Dienstmann Fröhlich
Im Jänner 1912 meldete eine Badener Zeitung: Mödling (Unfälle.) — Beim Absteigen von einem Leiterwagen stürzte am 7. d. M. der Dienstmann Georg Fröhlich in Stinkabrunn so ungeschickt, daß er eine Zerrung des rechten Sprunggelenkes erlitt und sich ins Krankenhaus begeben mußte. Warum es diese im Vergleich wenig spektakuläre Unfallgeschichte in eine Zeitung geschafft hat, … 1912: Dienstmann Fröhlich weiterlesen
1905: Radlertreffpunkt Stinkenbrunn
Um 1900 war Radfahren eine Trend-Freizeitaktivität (für Männer), vergleichbar mit dem Motoradfahren heute. Ein Fahrrad war modern und auch für bürgerliche Kreise erschwinglich. In Wien bestanden rund 20 Radfahr-Verein, die in den Sommermonaten jedes Wochenende zu Touren ausrückten. Steinbrunn, damals noch als Büdöskut (Stinkenbrunn) in Ungarn gelegen, war damals für die Wiener Radler ein beliebtes … 1905: Radlertreffpunkt Stinkenbrunn weiterlesen
1934: Der Pryomane von Stinkenbrunn
Zu allen Zeiten, in jedem Dorf gab es Menschen, die es gern brennen sahen. 1934 sorgte der Fall eines jungen Pyromanen in Steinbrunn für Aufregungen. Dazu zwei Zeitungsartikel im O-Wort (der Täter wurde anonymisiert): Der Pyromane von StinkenbrunnIn Stinkenbrunn im Burgenland gab es seit Jahren immer wieder kleine Brände — und zwar zumeist bei hellichtem … 1934: Der Pryomane von Stinkenbrunn weiterlesen
1936: „Gib Gas!“ – Was ein Schweinehändler auf Reisen so alles erlebt
Steinbrunn war jahrhundertelang nicht nur ein bäuerliches Dorf, sondern auch Sitz von Großhändlern, die vor allem Rinder, Schweine und Wein aus Ungarn nach Wien und andere Städte in Österreich verkauften (zB Fleck, Franta, Koprislovits). In dieser Tradition stand nach dem Ersten Weltkrieg Schweinehändler Robert Laszakovits, der es im Jahr 1936 mit folgendem Erlebnis in Kärtner … 1936: „Gib Gas!“ – Was ein Schweinehändler auf Reisen so alles erlebt weiterlesen