1879: Frankolin aus der Haftanstalt Stein entsprungen

In Bearbeitung! Vier gefährliche Verbrecher entsprungen.Aus der Strafanstalt Stein sind am 5. d. M. vier gefährliche Verbrecher, darunter Schwindler erster Größe entsprungen und nur einer wieder eingeliefert. Es ist dies erstens Charles Martin, auch Henri Georg Gray und Udandy Julius genannt und Johann Frankohn. Ersterer, ein gewesener Reisender des Hauses Surmonk und Komp. In London, … 1879: Frankolin aus der Haftanstalt Stein entsprungen weiterlesen

1878: Ein „durchgegangener“ Mann, der seine Familie in Stich läßt

In Bearbeitung! Durchgegangene Männer. Schwinger Joseph, zu Stinkenbrunn in Ungarn geboren, 34 Jahre alt, Schneidermeister, mittelgroß, mit braunen Haaren, solchem Schnur- und Backenbarte, hat am 14. Juli 1876 seine, derzeit Hernals, Dornerplatz Nr 2 wohnhafte Gattin Magdalena Schwinger mit zwei Kindern verlassen und ist bisher nicht zurückgekehrt. Quelle: Illustrirtes Wiener Extrablatt - 18780327 - Seite … 1878: Ein „durchgegangener“ Mann, der seine Familie in Stich läßt weiterlesen

1898: Der Dorfkrösus gewinnt auch noch in der Lotterie

Bei dieser Geschichte hört man die Stimmen und Meinungen heraus, wie über dieses Ereignis damals im Dorf getratscht wurde. Es muss eine Sensation gewesen sein: August Kopriszlovits (auch Koprislowits), Besitzer des gleichnamigen Gasthauses im Zentrum des Ortes (wo heute das Gemeindeamt steht), hatte in der Budapester Klassenlotterie den Haupttreffer gelandet. Das „Neues Wiener Tagblatt“ vermeldete … 1898: Der Dorfkrösus gewinnt auch noch in der Lotterie weiterlesen

1851: Damals gab es im Ort 301 Bienenstöcke

In einer Ortsbeschreibung aus dem Jahr 185 heißt es: Büdöskút, németül Stinkenbrunn, horvát falu, Sopron vgyében, Sopronhoz északra 3 mfd., 1025 kath. lak., s paroch. templommal. Van 40 7/8 telek után 1103 6/8 h. urb. szántóföldje, 301 kapa szőleje, 82 h. erdeje, 890 h. legelője, 10 hold uradalmi szántóföldje. Termeszt buzát, rozsot, árpát, zabot és … 1851: Damals gab es im Ort 301 Bienenstöcke weiterlesen

Der Winter als tödliche Gefahr

Schnee, Schneestürme und bittere Kälte - so, wie wir sie heute nicht mehr erleben. Im 19. Jahrhundert sorgten regelmäßig extreme Wintertage für gefährliche Situationen und Tod durch Erfrieren. Schon einmal wurde in diesem Blog von einem solchen tödlichen Unfall im Jahr 1853 berichtet. Hier sollen zwei weitere tragische Fälle anhand von Zeitungsmeldungen vorgestellt werden: (Jänner … Der Winter als tödliche Gefahr weiterlesen

1834: „Kreuzerhebung“, Wollmagazin und der stinkende Brunnen

Zur berühmten "Perspektivkarte" des Historikers und Kartographen Franz Xaver Schweickhardt von Sickingen aus dem Jahr 1834 gibt es eine textliche Beschreibung. Diese ist auch deshalb wichtig, da die Karte zwar selbst alles spektakulär aus der Vogelperspektive zeigt, aber in Details ungenau und (leider oft) frei ist. Sehen wir uns zuerst einmal den Kartenausschnitt an, der … 1834: „Kreuzerhebung“, Wollmagazin und der stinkende Brunnen weiterlesen

Pater Kuzmits: Nach Österreich wollte er nicht zurück

Ein Kurbiographie von Pater Virgil Ludwifg (Lajos) Kuzmits, der aus Steinbrunn stammte. Virgil Lajos Kuzmits: Pater, Lehrer (*29. August 1891, Büdöskut/Stinkenbrunn +7. Oktober 1940, Eger/Erlau). Virgil Lajos (Ludwig) Kuzmits wurde in Büdöskut (Steinbrunn) geboren. Er besuchte die Benediktiner-Oberschule in Sopron. Am 7. August 1907 - knapp vor seinem 16. Geburtstag - trat er dem Benediktinerorden … Pater Kuzmits: Nach Österreich wollte er nicht zurück weiterlesen

1892: Eine Liste der Gewerbetreibenden

Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts kam es zu einer Blüte der Gewerbe. Auch für Steinbrunn werden viele, kleine Gewerbebetriebe gemeldet. Ein Katalog aus dem Jahr 1892 nennt folgende Gewerbe (auf ungarisch und französisch) und die Steinbrunner Inhaber. Es finden sich viele bekannte Steinbrunner Familiennamen, aber auch einige Namen, die es heute in Steinbrunn nicht … 1892: Eine Liste der Gewerbetreibenden weiterlesen

Wie die Kirchengasse entstand

Der Bereich der Kirchengasse in Steinbrunn lag jahrhundertelang außerhalb des eigentichen Ortes - wie die Pfarrkirche auch. Wie es zur Verbauung kam, erzählt dieser kurze Artikel. Viele Jahrhunderte lang war der Weg zur Pfarrkirche auf dem Hügel über Steinbrunn nur von Alleebäumen gesäumt. Die Gläubigen gingen auf ihrem Weg zur Messe oder auf den Friedhof … Wie die Kirchengasse entstand weiterlesen

1894 war die Feuerwehr schon gut aufgestellt

Nach den großen Steinbrunner Brandkatastrophen (siehe hier) wurde 1888 die Steinbrunner Feuerwehr gegründet. In den ersten Jahren entwickelte sie sich recht gut, wie ein Zeitungsartikel zeigt.   Das "Welt Blatt" berichtete 1894: Die freiwillige Feuerwehr von Stinkenbrunn (Büdöskut) in Ungarn hielt vor Kurzem ihre Generalversammlung ab. Aus dem Jahresberichte war Folgendes zu entnehmen: Uebungen wurden … 1894 war die Feuerwehr schon gut aufgestellt weiterlesen