Erster Weltkrieg: Gefallenen-Statistik

Zumindest 52 Gefallene des Ersten Weltkriegs aus Steinbrunn sind namentlich nachzuweisen (Listen des Kriegsministeriums).Das Durchschnittsalter betrug im Todesjahr 30,7 Jahre. 21 Männer gehörten dem Infanterieregiment 76 (IR 76) an, 16 dem Honved-Infanterieregiment 13 (HIR 13, Bratislava), 2 dem Honved-Infanterieregiment 18 (HIR 18, Sopron), 8 der Landwehr (LA). 37 Männer (71 %) fielen an der Ostfront … Erster Weltkrieg: Gefallenen-Statistik weiterlesen

Gustav Degen in Steinbrunn

Gustav Degen - ein klingender Name im Bezirk Mattersburg. Eine der Mattersburger Hauptstraßen ist nach ihm benannt. Gustav Degen, Universitätsprofessor in Pressburg, war ab 1884 Abgeordneter in Budapest für den Bezirk Mattersdorf (Mattersburg) und kandidierte mehrmals für die Liberalen (Link zum Atlas Burgenland). Als Abgeordneter war er beliebt, mehrere Orte des Bezirks ernannten ihn zum … Gustav Degen in Steinbrunn weiterlesen

Jüdischer Frontkämpfer

Lange Zeit war komplett verdrängt, dass jüdische Bürger - wie alle anderen auch - als Soldaten im Ersten Weltkrieg für Österreich-Ungarn kämpften - und zwar mit dem gleichen Selbstverständnis als Bürger der k.k. Monarchie wie andere Männer auch. Eine unscheinbare Gedenktafel am Jüdischen Museum in Eisenstadt erinnert an diese Soldaten - und hat einen kleinen … Jüdischer Frontkämpfer weiterlesen

Der Bürgermeister, ein Kriegsheld

Johann "Hans" Laszakovits (1889-1931, auch Lasakowits) war eine der prägensten Personen in der Ersten Republik in Steinbrun. Als Gemeindeskommissär und dann als Bürgermeister war er ab 1921 eine weitgehend unangefochtene Instanz. Seine Autorität gegenüber allen politischen Parteien bezog Laszakovits sicher auch aus seiner Vergangenheit als Kriegsheld im Ersten Weltkrieg. 1915 erschien ein Artikel über seine … Der Bürgermeister, ein Kriegsheld weiterlesen

1715: Volkszählung

In Bearbeitung! Személycsoport típus: adózó (Steuerzahler) Oldalak (Seiten): 148,149,327 Személyek (Personen): Gregorius Gludovacz, Gregorius Palkovics, Martinus Philipics, Georgius Szinovacz, Andreas Szludovacz, Franciscus Raikovics, Nicolaus Philipics, Andreas Bainocht, Adamus Kaich, Michael Ribics, Michael Kolarics, Mathias Gludovacz, Martinus Szlavics, Joannes Gludovacz, Vitus Palkovics, Paulus Juraszovics, Franciscus Sztanics, Joannes Palkovics, Thomas Gludovacz, Joannes Gludovacz, Paulus Obrizlovics, Joannes Rakovics, … 1715: Volkszählung weiterlesen

1898: Der Dorfkrösus gewinnt auch noch in der Lotterie

Bei dieser Geschichte hört man die Stimmen und Meinungen heraus, wie über dieses Ereignis damals im Dorf getratscht wurde. Es muss eine Sensation gewesen sein: August Kopriszlovits (auch Koprislowits), Besitzer des gleichnamigen Gasthauses im Zentrum des Ortes (wo heute das Gemeindeamt steht), hatte in der Budapester Klassenlotterie den Haupttreffer gelandet. Das „Neues Wiener Tagblatt“ vermeldete … 1898: Der Dorfkrösus gewinnt auch noch in der Lotterie weiterlesen

Pater Kuzmits: Nach Österreich wollte er nicht zurück

Ein Kurbiographie von Pater Virgil Ludwifg (Lajos) Kuzmits, der aus Steinbrunn stammte. Virgil Lajos Kuzmits: Pater, Lehrer (*29. August 1891, Büdöskut/Stinkenbrunn +7. Oktober 1940, Eger/Erlau). Virgil Lajos (Ludwig) Kuzmits wurde in Büdöskut (Steinbrunn) geboren. Er besuchte die Benediktiner-Oberschule in Sopron. Am 7. August 1907 - knapp vor seinem 16. Geburtstag - trat er dem Benediktinerorden … Pater Kuzmits: Nach Österreich wollte er nicht zurück weiterlesen

Gedenktafel zum 1. WK: Sehr viele Ungereimtheiten

1933 wurde am sogenannten "Karner" am Steinbrunner Friedhof eine Gedenktafel der im Ersten Weltkrieg (1914-1918) gefallene "Ortsangehörigen" enthüllt (Kriegerdenkmal). Die Aufzählung der Gedenktafel könnte nicht vollständig bzw. nicht korrekt sein. Erst seit wenigen Jahren sind die sogenannten "Verlustlisten" der Gefallenen des Ersten Weltkriegs umfassend zugänglich und bilden eine wichtige Quelle für die Erforschung der Geschichte … Gedenktafel zum 1. WK: Sehr viele Ungereimtheiten weiterlesen

Interview mit einem Steinbrunner Holocaust-Überlebenden

Bis 1938 gehörten jahrzehntelang mehrere jüdische Familien zur Steinbrunner Dorfgemeinschaft. Nach dem Anschluss flüchteten sie zumeist nach Wien oder nach Ungarn, viele überlebten den Holocaust nicht. Meir Figdor wohnte mit seiner Familie in der Unteren Hauptstraße. 2005 erzählte in einem Zeitzeugen-Interview über sein Leben. Das Interview findet sich hier zum Nachhören. Meir Figdor erinnerst sich … Interview mit einem Steinbrunner Holocaust-Überlebenden weiterlesen

1927: Vom Blitz erschlagen

Bei Gewittern wurde die Feldarbeit früher oft rasch gefährlich, denn die Bauern mussten jede Minute nutzen, bevor das Heu durch den Gewitterregen nass wurde. Hier der Bericht über ein Blitzschlag-Todesopfer aus dem Jahr 1927. Der Orginal-Zeitungsausschnitt lautet: Wie man uns aus Stinkenbrunn meldet, ging am gleichen Tage über die dortige Gegend ein heftiges Gewitter nieder. … 1927: Vom Blitz erschlagen weiterlesen