Eine Säule, die ein Pfeiler ist

Auf der Landesstraße zwischen Steinbrunn und Zillingtal steht – gleich nach der ersten Steigung – auf der linken Straßenseite unter Bäumen die sogenannte Sebastiansäule. Dabei handelt es sich aber nicht um eine Säule. Und der "Sebastian" ist verschollen. Die Sebastiansäule (auch Sebastianisäule) soll der Sage nach die dritte Sinkenbrunner Votivsäule – eine Pestsäule – sein … Eine Säule, die ein Pfeiler ist weiterlesen

Wo stand 1935 in Stinkenbrunn eine Geflügelfarm?

Das Amtsblatt der Landesregierung nennt im 1935 in einem Versteigerungsedikt eine "Geflügelfam" in Stinkenbrunn. Nähere Ortsangaben werden nicht genannt, die "Geflügelfarm" muss allgemein bekannt gewesen sein. Wo stand sie?  Der Inhalt des Versteigerungsedikts:  "Am 19. Juni 1935 in Stinkenbrunn: 8 Uhr, Geflügelfarm. laut Versteigerungsedikt des Bezirksgerichts Eisenstadt GZ 1921/35: 3 Hühneraufzuchthallen, Wohnungseinrichtung, 1 Samovar, Radio, 70 … Wo stand 1935 in Stinkenbrunn eine Geflügelfarm? weiterlesen

Zu den Anfängen des Kinos in Stinkenbrunn

Dort, wo heute die Raika in der Hauptstraße steht, stand früher einmal das Kino. Das Foto zeigt die Baulücke im Jahr 2007 vor dem Bau der Wohnhausanlage. Einen Anhaltspunkt, wann das Steinbrunner Kino seinen Betrieb aufnahm, liefert ein Zeitungsrartikel: In der Sitzung am 31. Mai 1931 besprach der Gemeinderat "die Kinolizenz des Herrn Mitrowitsch". Das … Zu den Anfängen des Kinos in Stinkenbrunn weiterlesen

Großfuhrmann Andreas Flek

1836 starb der Stinkenbrunner Fuhrmann Andreas Flek in Slowenien. Über seine Person ist wenig bekannt - außer die Umstände seines Todes Am 31. März 1836 stand im Steiermärkischen Amtsblatt: "Convocation nach Andreas Flek, Großfuhrmann von Stinkenbrunn in Ungarn. Von dem Ortsgerichte der Herrschaft Oberpulsgau in Untersteyer werden hiermit alle Jene, die entweder als Gläubiger oder … Großfuhrmann Andreas Flek weiterlesen

Stinkenbrunn mit weißer Ziege

Eine kleine Bildanalyse zu einer Postkarte aus den 1940er-Jahren. Ich habe das Motiv "Stinkenbrunn mit weißer Ziege" getauft. Ansichtskarte "Stinkenbrunn Niederdonau", Nr 60938; gelaufen. Poststempel undeutlich, vermutlich 1941; Nummer auf Rückseite: 66651: Die Aufnahme muss zwischen 1938 und 1945 entstanden sein, nur zu dieser Zeit gehörte Steinbrunn zu "Niederdonau". Die Aufnahme dürfte Teil einer Serie … Stinkenbrunn mit weißer Ziege weiterlesen

Wie der Strom nach Steinbrunn kam – zum 90-Jahr-Jubiläum

Wir feiern 2015 ein kleines Jubiläum: 90 Jahre Elektrifizierung in Steinbrunn. Schon seit 1905 hatte die Werksiedlung Strom, da man dort für das Bergwerk Leitungen gelegt hatte. Elektrischen Strom für das Dorf gab es erst 20 Jahre später – die Elektrifizierung war eines der ersten großen Projekte in der Region, nachdem 1921das Burgenland zu Österreich kam. Den … Wie der Strom nach Steinbrunn kam – zum 90-Jahr-Jubiläum weiterlesen

Warum das Strittfeld Strittfeld heißt

Im Ortsteil Steinbrunn See liegt am östlichen Rand die Strittfeldsiedlung. Es gibt eine Strittfeldstraße und auch den Riednamen Strittfeld. Hinter dem Namen verbirgt sich die Geschichte eines Konflikts, bei dem sich zwei Ortschaften am Acker und vor den Behörden bekriegten. Im Oktober 1889 berichtet die "Neue Freie Presse" unter dem Titel "Herrenloses Land in Niederösterreich" folgendes: "Nordöstlich von Wiener … Warum das Strittfeld Strittfeld heißt weiterlesen

1890: Der Kaiser spendet der Feuerwehr

Die 1888 gegründete Steinbrunner Feuerwehr erhielt finanzielle Unterstützung vom Kaiser. Die Großzügigkeit hielt sich in Grenzen. Am 18. Juli 1890 vermeldete die Wiener Zeitung "Das Vaterland. Zeitung für die österreichische Monarchie" unter dem Titel "Kaiserliche Spenden": "Se. Majestät der Kaiser hat dem freiwilligen Feuerwehrverein in Büdöskut 80 fl. (...) gespendet." Ergänzend: Büdöskut ist natürlich Steinbrunn. Kaiserliche … 1890: Der Kaiser spendet der Feuerwehr weiterlesen