Das Ding steht in der Neuen Siedlung am Rand einer "Gstettn". Daneben wurde ein Holzkreuz in der Erde geschlagen, da dürfte ein Hund eingegraben worden sein. Aber: Dieses Ding ist wahrscheinlich über 600 Jahre alt und damit vermutlich das älteste Denkmal auf Steinbrunner Boden. Das sogenannte Sühnekreuz in der Birkengasse. Eine Nachschau. Das Denkmal steht … Steinbrunns ältestes Denkmal weiterlesen
1919: Schmuggel „im großen“
Nach dem Ersten Weltkrieg erlebte unsere Region 1919 stürmische Zeiten: Zuerst die wenigen Monate der Ungarischen Räterepublik, dann der Beginn des Horthy-Regimes. Und das alles, während in Paris noch über die Friedensverträge und die Zukunft von Westungarn verhandelt wurde. Die Lage an der Grenze machte Steinbrunn zur Schmuggler-Hochburg. Am 30. November 1919 berichtete der Pester Lloyd: "Aus Sopron … 1919: Schmuggel „im großen“ weiterlesen
Die Römer gingen in Steinbrunn baden
Alphons Barb, der Mitgründer des burgenländischen Landesmuseums, hatte 1932-34 archäologische Ausgrabungen in Steinbrunn geleitet. 1949 zog er in seinem Londoner Exil bemerkenswerte Schlüsse aus den Grabungsergebnissen. Er glaubte, dass in Steinbrunn im späten 4. Jahrhundert ein militärischer Stützpunkt der Römer lag. Die Grabungen fanden zwischen der heutigen Autobahn und der Bahnlinie östlich vom Hartlwald statt … Die Römer gingen in Steinbrunn baden weiterlesen
Der Duke of Cambridge in Stinkenbrunn
Der 13. September 1820 war für Steinbrunn ein ganz besonderer Tag. Prinz Adolph Friedrich von Großbritannien, Irland und Hannover, 1. Duke of Cambridge, pflegte im Hartl zu jagen. Der Duke of Cambridge, ein Sohn des englischen Königs George III., kam 1820 zu einem Freundschaftsbesuch nach Wien. Im September lud ihn Nikolaus II. Esterhazy zum Jagen nach Ungarn. Am … Der Duke of Cambridge in Stinkenbrunn weiterlesen
Das Jagdschloss als Teil eines verschwenderischen Bauprogramms
Das Erbauungsjahr des Steinbrunner Jagdhauses lässt sich mit 1793 genau datieren. Die Umstände, die zum Bau führten, sind bemerkenswert. Gerhart Grafl schreibt in seiner Diplomarbeit über die Bautätigkeit der Esterhazy im 18. Jahrhundert: "Dass Fürst Anton das Geld mit vollen Händen ausgab, beweist die Tatsache, dass er 1792-1793 gleichzeitig mit dem Jagdhaus und Jagdschloss auf … Das Jagdschloss als Teil eines verschwenderischen Bauprogramms weiterlesen
Eine Katze als Brandstifterin
Vor 90 Jahren, im Jänner 1926, brannte der Dachboden eines Bauernhauses in Steinbrunn komplett aus. Als Brandstifter wurde eine Katze ausgeforscht. Alle Indizien sprachen klar gegen das Tier. Die Zeitungsmeldung dazu liest sich so: "Auf dem Dachboden des Landwirtes Peter Laszakovits brach ein Feuer aus. Der Besitzer erleidet einen Schaden von 1200 S. Bei den … Eine Katze als Brandstifterin weiterlesen
1927: Das erste Telefon
Das moderne Zeug hieß "öffentliche Sprachstelle" und "Fernsprechvermittlungsamt": Ab Juli 1927 war Steinbrunn der großen, weiten Welt näher. Das erste öffentliche Telefon wurde in Betrieb genommen. Am Montag, 4. Juli 1927, wurde das neu errichtete Fernsprechvermittlungsamt samt öffentlicher Sprachstelle im Postamt Stinkenbrunn dem Verkehr übergeben. Gleichzeitig wurde der Telegraphendienst am Fernsprecher aufgenommen. Damit war es … 1927: Das erste Telefon weiterlesen
Kurios: Von einer Bisamratte „überfallen“!
Bisamratten sind bei uns nicht heimisch, sie stammen aus Amerika. Eine besondere Begegnungen einer Bisamratte mit Menschen im Burgenland ist für Steinbrunn dokumentiert. Handelt es sich um die Erstsichtung in unserem Bundesland? Im April 1927 ging folgende Meldung an die Zeitungen, die den Bericht auch gerne veröffentlichten: "Auf dem Heimweg von der Arbeit wurden Bergarbeiter in … Kurios: Von einer Bisamratte „überfallen“! weiterlesen
Kroatische Familiennamen aus dem 16. Jahrhundert
Um 1500 war Steinbrunn vermutlich eine Wüstung und unbewohnt. Bis 1550 erfolgte die Neubesiedlung mit Kroaten. Für diese kroatischen Familien liegen von 1555 und 1589 die ersten Verzeichnisse von kroatischen Familiennamen vor. Steinbrunn war damals unter den Herrschaften Hornstein und Forchtenstein aufgeteilt. Von beiden Herrschaften liegen aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts die Namen … Kroatische Familiennamen aus dem 16. Jahrhundert weiterlesen
Wie hoch ist unser Kirchturm?
Erstaunlich: Man weiß erst seit 64 Jahren exakt, wie hoch der Turm der Steinbrunner Pfarrkirche ist. Und: Hätte ich die Höhe schätzen müssen, wäre ich ordentlich daneben gelegen. Der Turm ist doch deutlich höher als geschätzt. Die genaue Vermessung vieler Kirchentürme im Nordburgenland ist ein Nebenprodukt des Baus der großen Ringwasserleistung im Nordburgenland ab 1952. … Wie hoch ist unser Kirchturm? weiterlesen