Eine Art Sozialreportage aus dem 1847, die viel über das Elend im Steinbrunner/Stinkenbrunner Braunkohlewerk aussagt: Ein Reporter aus Wien beschreibt ein Begräbnis eines Bergknappen in Steinbrunn und ruft zu Spenden aus. Hier der genaue Wortlaut seines Artikels. Im Jahr 1847 wurde der Bergbau in Steinbrunn noch unter Tag geführt, die Schächte reichten mehrere hundert Meter … 1847: Das Elend einer Bergknappen-Familie weiterlesen
Wirtschaft
1833: Knapp an der 1000er-Grenze
Ein Lexikoneintrag aus dem Jahr 1833, der das Wichtigste über Steinbrunn aus damaliger Sicht zusammenfasste. Steinbrunn hatte damals offiziell 999 Einwohner. Sprich: Durch Geburten und Sterbefälle wurde in dieser Zeit die 1000er-Grenze in beiden Richtungen übersprungen. Büdöskut, Stinkenbrunn, kroatisches Dorf, 136 Häuser, 999 rk. Einwohner, Thiergarten und Fasanerie mit einem Jägerhaus. Kalk- und Ziegelbrennerey, Waldungen, … 1833: Knapp an der 1000er-Grenze weiterlesen
Zu den Anfängen des Kinos in Stinkenbrunn
Dort, wo heute die Raika in der Hauptstraße steht, stand früher einmal das Kino. Das Foto zeigt die Baulücke im Jahr 2007 vor dem Bau der Wohnhausanlage. Einen Anhaltspunkt, wann das Steinbrunner Kino seinen Betrieb aufnahm, liefert ein Zeitungsrartikel: In der Sitzung am 31. Mai 1931 besprach der Gemeinderat "die Kinolizenz des Herrn Mitrowitsch". Das … Zu den Anfängen des Kinos in Stinkenbrunn weiterlesen
Großfuhrmann Andreas Flek
1836 starb der Stinkenbrunner Fuhrmann Andreas Flek in Slowenien. Über seine Person ist wenig bekannt - außer die Umstände seines Todes Am 31. März 1836 stand im Steiermärkischen Amtsblatt: "Convocation nach Andreas Flek, Großfuhrmann von Stinkenbrunn in Ungarn. Von dem Ortsgerichte der Herrschaft Oberpulsgau in Untersteyer werden hiermit alle Jene, die entweder als Gläubiger oder … Großfuhrmann Andreas Flek weiterlesen
Zur Geschichte des Tabakanbaus in Steinbrunn
Zwei Quellen von 1939 und 1968 liefern Daten zum Tabakanbau und dem Tabakstadl in Steinbrunn, der bis 2007 in der Hauptstraße an der Ortsausfahrt (Richtung Neue Siedlung) stand. In einem Bericht über den "Tabakbau 1939 in Niederdonau" wird in einer Zeitung 1940 festgehalten, dass u.a. in "Stinkenbrunn, Zillingtal und Pötsching" jeweils ein "Spezialtrockenschuppen" errichtet wurde. … Zur Geschichte des Tabakanbaus in Steinbrunn weiterlesen
Warum eine Steinbrunner Bushaltestelle „Hiestand“ heißt
Warum heißt eine Bushaltestelle in Steinbrunn Neue-Siedlung "Hiestand"? Die älteren SteinbrunnerInnen wissen es. Allen anderen sei gesagt: "Hiestand" hat damit zu tun, was hier (dort) einmal stand. Und es geht um ein recht aufregendes Kapitel in der jüngeren Steinbrunner Geschichte. 15. Juli 1960: Sozialminister Proksch (genauer gesagt: Minister für soziale Verwaltung), fast die gesamte Landesregierung … Warum eine Steinbrunner Bushaltestelle „Hiestand“ heißt weiterlesen
So viele Ziegel
Es ist schwer zu glauben: In Steinbrunn sind einmal rund 100 Ziegel hergestellt worden – und zwar pro Stunde! Eine kleine Ziegelindustrie-Geschichte von Steinbrunn. Schon Anfang der 19. Jahrhundert wird bei Beschreibungen des Ortes eine "Esterhazy'sche Ziegelei" genannt. Keine Besonderheit: Fast jede Ortschaft in der Umgebung hatte eine (zB. Neufeld, Wulkaprodersdorf, Kleinhöflein, Großhöflein), produziert wurde … So viele Ziegel weiterlesen