Im Amtsblatt der Burgenländischen Landesregierung findet sich im November 1934 folgender Eintrag: Gen, 20/153 - 9. Änderungen bei einer bereits eingetragenen Genossenschaft. Im Genossenschaftsregiſter wurde bei der Genossenschaft: Konſum- und Spargenossenschaft in Stinkenbrunn, registrierte Genoſſenſchaft mit beschränkter Haftung Sitz: Stinkenbrunn, Burgenland, folgende Änderung eingetragen: Als Vorstandsmitglied: a) gelöscht: Josef Premlechner b) bestellt: Johann Milalkovits, Nr. 112. … 30-Jahre: Sparkassenverein weiterlesen
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Chemisches, Physikalisches, Biologisches zum Steinbrunner See
Im Jahr 2015 hat das Amt der burgenländischen Landesregierung und das Gesundheitsministerium ein Badegewässerprofil des Steinbrunner Sees erstellt. Darin finden sich einige interessante Fakten. Der Steinbrunner See hat eine eigene Identitätsnummer: AT1120001800130010 Der Steinbrunner See ist neben dem Neusiedler See der einzige See des Burgenlandes, der nicht zur Gänze auf burgenländischem Landesgebiet liegt. Der See wird … Chemisches, Physikalisches, Biologisches zum Steinbrunner See weiterlesen
Passion-Singen: Steinbrunner Tradition wird fortgesetzt
Die Messe am Palmsonntag gehört für die Steinbrunner zu den Höhepunkten des Kirchenjahres. Jedes Jahr singt an diesem Feiertag ein Männerchor die komplette Passion Christi – eine Steinbrunner Besonderheit. Heute, Palmsonntag 2016, wurde diese Tradition wieder gepflegt – und für die Zukunft gesichert. Die Passion wird nach dem Wortlaut des Matthäus-Evangeliums in burgenland-kroatischer Sprache gesungen. Die Texte werden … Passion-Singen: Steinbrunner Tradition wird fortgesetzt weiterlesen
Steinbrunns ältestes Denkmal
Das Ding steht in der Neuen Siedlung am Rand einer "Gstettn". Daneben wurde ein Holzkreuz in der Erde geschlagen, da dürfte ein Hund eingegraben worden sein. Aber: Dieses Ding ist wahrscheinlich über 600 Jahre alt und damit vermutlich das älteste Denkmal auf Steinbrunner Boden. Das sogenannte Sühnekreuz in der Birkengasse. Eine Nachschau. Das Denkmal steht … Steinbrunns ältestes Denkmal weiterlesen
1919: Schmuggel „im großen“
Nach dem Ersten Weltkrieg erlebte unsere Region 1919 stürmische Zeiten: Zuerst die wenigen Monate der Ungarischen Räterepublik, dann der Beginn des Horthy-Regimes. Und das alles, während in Paris noch über die Friedensverträge und die Zukunft von Westungarn verhandelt wurde. Die Lage an der Grenze machte Steinbrunn zur Schmuggler-Hochburg. Am 30. November 1919 berichtete der Pester Lloyd: "Aus Sopron … 1919: Schmuggel „im großen“ weiterlesen
Das Jagdschloss als Teil eines verschwenderischen Bauprogramms
Das Erbauungsjahr des Steinbrunner Jagdhauses lässt sich mit 1793 genau datieren. Die Umstände, die zum Bau führten, sind bemerkenswert. Gerhart Grafl schreibt in seiner Diplomarbeit über die Bautätigkeit der Esterhazy im 18. Jahrhundert: "Dass Fürst Anton das Geld mit vollen Händen ausgab, beweist die Tatsache, dass er 1792-1793 gleichzeitig mit dem Jagdhaus und Jagdschloss auf … Das Jagdschloss als Teil eines verschwenderischen Bauprogramms weiterlesen
Eine Katze als Brandstifterin
Vor 90 Jahren, im Jänner 1926, brannte der Dachboden eines Bauernhauses in Steinbrunn komplett aus. Als Brandstifter wurde eine Katze ausgeforscht. Alle Indizien sprachen klar gegen das Tier. Die Zeitungsmeldung dazu liest sich so: "Auf dem Dachboden des Landwirtes Peter Laszakovits brach ein Feuer aus. Der Besitzer erleidet einen Schaden von 1200 S. Bei den … Eine Katze als Brandstifterin weiterlesen
1927: Das erste Telefon
Das moderne Zeug hieß "öffentliche Sprachstelle" und "Fernsprechvermittlungsamt": Ab Juli 1927 war Steinbrunn der großen, weiten Welt näher. Das erste öffentliche Telefon wurde in Betrieb genommen. Am Montag, 4. Juli 1927, wurde das neu errichtete Fernsprechvermittlungsamt samt öffentlicher Sprachstelle im Postamt Stinkenbrunn dem Verkehr übergeben. Gleichzeitig wurde der Telegraphendienst am Fernsprecher aufgenommen. Damit war es … 1927: Das erste Telefon weiterlesen
Stinkenbrunn mit weißer Ziege
Eine kleine Bildanalyse zu einer Postkarte aus den 1940er-Jahren. Ich habe das Motiv "Stinkenbrunn mit weißer Ziege" getauft. Ansichtskarte "Stinkenbrunn Niederdonau", Nr 60938; gelaufen. Poststempel undeutlich, vermutlich 1941; Nummer auf Rückseite: 66651: Die Aufnahme muss zwischen 1938 und 1945 entstanden sein, nur zu dieser Zeit gehörte Steinbrunn zu "Niederdonau". Die Aufnahme dürfte Teil einer Serie … Stinkenbrunn mit weißer Ziege weiterlesen
Wie der Strom nach Steinbrunn kam – zum 90-Jahr-Jubiläum
Wir feiern 2015 ein kleines Jubiläum: 90 Jahre Elektrifizierung in Steinbrunn. Schon seit 1905 hatte die Werksiedlung Strom, da man dort für das Bergwerk Leitungen gelegt hatte. Elektrischen Strom für das Dorf gab es erst 20 Jahre später – die Elektrifizierung war eines der ersten großen Projekte in der Region, nachdem 1921das Burgenland zu Österreich kam. Den … Wie der Strom nach Steinbrunn kam – zum 90-Jahr-Jubiläum weiterlesen