Eine Art Sozialreportage aus dem 1847, die viel über das Elend im Steinbrunner/Stinkenbrunner Braunkohlewerk aussagt: Ein Reporter aus Wien beschreibt ein Begräbnis eines Bergknappen in Steinbrunn und ruft zu Spenden aus. Hier der genaue Wortlaut seines Artikels. Im Jahr 1847 wurde der Bergbau in Steinbrunn noch unter Tag geführt, die Schächte reichten mehrere hundert Meter … 1847: Das Elend einer Bergknappen-Familie weiterlesen
19.Jhdt
Neues von Maurus Mezei
Einige biographische Ergänzungen zum Eintrag des vergessenen Steinbrunner Literaten Maurus Mezei, über den hier schon berichtet wurde. Die Matriken der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien (abrufbar über gen-team) enthalten einige weitere Daten zur Biografie von Maurus Mezei: Maurus/Moritz Mezei's Ehe mit Margarethe Neufeld war nicht sein erste. Am 23. Mai 1915 heiratete er Sidonia (Szydonia) Pollizer. … Neues von Maurus Mezei weiterlesen
1833: Knapp an der 1000er-Grenze
Ein Lexikoneintrag aus dem Jahr 1833, der das Wichtigste über Steinbrunn aus damaliger Sicht zusammenfasste. Steinbrunn hatte damals offiziell 999 Einwohner. Sprich: Durch Geburten und Sterbefälle wurde in dieser Zeit die 1000er-Grenze in beiden Richtungen übersprungen. Büdöskut, Stinkenbrunn, kroatisches Dorf, 136 Häuser, 999 rk. Einwohner, Thiergarten und Fasanerie mit einem Jägerhaus. Kalk- und Ziegelbrennerey, Waldungen, … 1833: Knapp an der 1000er-Grenze weiterlesen
1853: Über 3 Meter hoch Schnee
Eine Nachrichtenmeldung aus Steinbrunn aus dem 1853, die ihren Weg in mehrere Zeitungen schaffte. Ein Jahrhundert-Winter vielen Toten. Schnee über 3 Meter hoch März 1853 In der Folge der heftigen Schneestürme am 20. und 21. März haben sich in der Nähe von Wien mehrere bedauerlicher Unglücksfälle ereignet. … In dem Kanalhaus unweit der Miesbach´schen Steinkohlengruben … 1853: Über 3 Meter hoch Schnee weiterlesen
Der Großbrand von 1895
Im Herbst 1895 zerstörte ein Großbrand fast ganz Steinbrunn. Da konnte auch die damals noch junge Feuerwehr wenig ausrichten. Im 19. Jahrhundert hatte es zuvor schon zahlreiche Großbrände im Dorf gegeben (siehe diesen Blogbeitrag). Ein Übergreifen eines Brandes von einem Haus auf das andere konnte mit den damaligen bescheidenen Mitteln kaum verhindert werden. 1888 wurde … Der Großbrand von 1895 weiterlesen
Der Duke of Cambridge in Stinkenbrunn
Der 13. September 1820 war für Steinbrunn ein ganz besonderer Tag. Prinz Adolph Friedrich von Großbritannien, Irland und Hannover, 1. Duke of Cambridge, pflegte im Hartl zu jagen. Der Duke of Cambridge, ein Sohn des englischen Königs George III., kam 1820 zu einem Freundschaftsbesuch nach Wien. Im September lud ihn Nikolaus II. Esterhazy zum Jagen nach Ungarn. Am … Der Duke of Cambridge in Stinkenbrunn weiterlesen
820 Hasen
Im 19. Jahrhundert waren die Jagden in Steinbrunn gesellschaftliche Großereignisse (siehe Eintrag). Dabei wurden nicht nur die Zuchttiere aus den Volieren und Gattern im Hartl genutzt, sondern auch auf freiem Feld gejagt, wie eine Zeitungsnotiz aus dem Jahr 1895 zeigt. In der Rubrik "Aus den ungarischen Jagdrevieren" wird über mehrere Jagden "um und bei Eisenstadt" … 820 Hasen weiterlesen
Großfuhrmann Andreas Flek
1836 starb der Stinkenbrunner Fuhrmann Andreas Flek in Slowenien. Über seine Person ist wenig bekannt - außer die Umstände seines Todes Am 31. März 1836 stand im Steiermärkischen Amtsblatt: "Convocation nach Andreas Flek, Großfuhrmann von Stinkenbrunn in Ungarn. Von dem Ortsgerichte der Herrschaft Oberpulsgau in Untersteyer werden hiermit alle Jene, die entweder als Gläubiger oder … Großfuhrmann Andreas Flek weiterlesen
Warum das Strittfeld Strittfeld heißt
Im Ortsteil Steinbrunn See liegt am östlichen Rand die Strittfeldsiedlung. Es gibt eine Strittfeldstraße und auch den Riednamen Strittfeld. Hinter dem Namen verbirgt sich die Geschichte eines Konflikts, bei dem sich zwei Ortschaften am Acker und vor den Behörden bekriegten. Im Oktober 1889 berichtet die "Neue Freie Presse" unter dem Titel "Herrenloses Land in Niederösterreich" folgendes: "Nordöstlich von Wiener … Warum das Strittfeld Strittfeld heißt weiterlesen
1890: Der Kaiser spendet der Feuerwehr
Die 1888 gegründete Steinbrunner Feuerwehr erhielt finanzielle Unterstützung vom Kaiser. Die Großzügigkeit hielt sich in Grenzen. Am 18. Juli 1890 vermeldete die Wiener Zeitung "Das Vaterland. Zeitung für die österreichische Monarchie" unter dem Titel "Kaiserliche Spenden": "Se. Majestät der Kaiser hat dem freiwilligen Feuerwehrverein in Büdöskut 80 fl. (...) gespendet." Ergänzend: Büdöskut ist natürlich Steinbrunn. Kaiserliche … 1890: Der Kaiser spendet der Feuerwehr weiterlesen