Raten Sie: Welches Steinbrunner Bauwerk der vergangenen 25 Jahre könnte auf Pläne zurückgehen, mit denen ein Architekturpreis gewonnen wurde? Vielleicht das Haus in der Bauerngasse, oder das in der Hauptstraße oder gar eines am See oder am Werk? Weit gefehlt. 1994 hatte die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) auf Anregungen von Landesrat Hermann Fister einen Architekturwettbewerb durchgeführt, an … 1994: Das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs steht in Steinbrunn weiterlesen
Warum der Kirchturm älter als die Kirche ist
In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts führte der freiwillige Arbeitsdienst (damals ein Projekt des Landes, mit dem Langzeitarbeitslose beschäftigt wurden) unter wissenschaftlicher Leitung mehrere archäologische Grabungen im Gemeindegebiet von Steinbrunn durch. Unter anderem wurde auch bei der Pfarrkirche gegraben. Man fand die untersten Schichten einer rund eineinhalb Meter dicken Natursteinmauer und folgte dieser. Dann stieß man … Warum der Kirchturm älter als die Kirche ist weiterlesen
Opfer des Ersten Weltkriegs
Der Erste Weltkrieg (1914-1918) forderte zahlreiche Opfer auch in Steinbrunn. Zu den 52 Gefallenen der offiziellen Liste (siehe Foto von der Gedenktafel unten) kommen noch viele verwundete Männer, die als Invalide in die Heimat zurückkehrten. Das k. und k. Kriegsministerium publizierte in den Kriegsjahren lange, aber nicht vollständige Listen, in denen auch Verwundete (also keine … Opfer des Ersten Weltkriegs weiterlesen
Neue Untersuchungen am Naturdenkmal Sandgrube
Das Naturdenkmal Sandgrube im Nordosten des Gemeindegebietes ist Gegenstand einer neuen, 2014 verfassten Masterarbeit an der Universität Wien. Der Titel: „Geologisch-geophysikalische Untersuchungen der Sandgrube Steinbrunn und ihrer Umgebung (Nördliches Burgenland)“ von Friedrich August Steirer. Im Zuge der Masterarbeit wurde das Gebiet mit modernsten Methoden vermessen. Die Arbeit ist über den Server der Uni Wien frei … Neue Untersuchungen am Naturdenkmal Sandgrube weiterlesen
Der Kedl-Brunnen
Der in Stadtschlaining geborene Bildhauer Rudolf Kedl erhielt rund um den Bau des Gemeinschaftshauses den Auftrag, Kunstwerke für Steinbrunn herzustellen. Im Gemeinschaftshaus hängt heute noch das 200 mal 60 cm große Relieffries "Familie" von Kedl (Werkzahl 71). Die Treibarbeit in Messing entstand 1955 entstanden und enthält eine Widmungsschrift. 1961 stellte Kedl den Monumental-Brunnen "Weibliche Figur" (Werknummer 132) im Steinbruch von St. Margarethen fertig. … Der Kedl-Brunnen weiterlesen
Moritz Mezei (1886-1944)
Moritz (Maurus) Mezei (auch Mezzei) wurde am 30. November 1886 in Stinkenbrunn/Steinbrunn geboren. Seine Eltern waren Ignatz und Therese, geborene Schneider (die Familie Schneider besaß bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts eine Brantweinstube in Steinbrunn). Seine Geburt ist in den Matriken der Israelitischen Kultusgemeinde Eisenstadt verzeichnet. Nach der Schule zog er 1904 zum Studium … Moritz Mezei (1886-1944) weiterlesen
Das berühmte Foto zur Umbenennung
Dieses Foto ist Teil des kollektiven Gedächtnisses der Steinbrunner: Gerhard Frasz montiert zum Jahresbeginn 1959 die neuen Ortstafeln. Stinkenbrunn heißt nun Steinbrunn. Hier der Artikel in der BF mit dem Foto: Quelle: Burgenländische Freiheit, Nr 1. 10/11. Jänner 1951, Seite 3.
Heimkehrer aus der Sowjetunion 1950
Im Jänner 1950 schrieb die "Burgenländische Freiheit": Stinkenbrunn. Heimkehrer. Mit dem letzten und vorletzten Kriegsgefangenentransport aus der Sowjetunion sind fünf Gemeindeangehörige zurückgekehrt. Es sind dies: Johann Fröhlich, Johann Ratkowitz, Ludwig Mesgolits, August Lasakowitz und Alois Ibeschitz. Während die Angehörigen der vier erstgenannten regelmäßig Briefe erhielten, hat Alois Ibeschitz über zwei Jahre kein Lebenszeichen von sich … Heimkehrer aus der Sowjetunion 1950 weiterlesen
Stinkenbrunner Teichgräber
Am 29. Juni 1804 wurden die aus Stinkenbrunn stammenden "Teichgräber" (Deichbau, Erdbau) Mathias Stephanitz und Georg Jautz mit der Anlegung eines Weges beauftragt, der vom Marientempel (heute die Gloriette) in Eisenstadt in die “Brunnberger Allee” auf der Hornsteiner Seite führen soll. Die 6 km lange Trasse wird 1805 fertiggestellt. Der Weg dürfte noch heute (teilweise) erhalten sein und … Stinkenbrunner Teichgräber weiterlesen
Zur Geschichte der „Bildungshalle“
In der Zwischenkriegszeit bestand in der Wiener Neustädter Straße die "Bildunghalle" der örtlichen Sozialdemokraten, ein großer Holzbau, dessen Eingangsstufen noch heute im neugestalteten kleinen Park (Ecke Wiener Neustädter Straße - Mittergasse) zu sehen sind. Über das Schicksal des Baus berichtete nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1946 die "Burgenländische Freiheit", die Parteizeitung der SPÖ. Im … Zur Geschichte der „Bildungshalle“ weiterlesen