Nebenprodukte des Bergbaus

In Steinbrunn wurde um 1865 eine Alaun-, Eisenvitrol- und Satinoberfabrik betrieben, in der 28 Arbeiter regelmäßig beschäftigt waren. Herzstück der Anlage für die Alaun-Erzeugung war eine 2 PS-starke Dampfmaschine. Alaun wurde aus Abfallmaterial des Kohlebergbaus gewonnen. Die Alaunerzeugung in Steinbrunn gehörte zum Neufelder Bergamt. Als Nebenprodukt wurde auch Dünger für die Landwirtschaft erzeugt, hier waren bis … Nebenprodukte des Bergbaus weiterlesen

Stinkenbrunner Teichgräber

Am 29. Juni 1804 wurden die aus Stinkenbrunn stammenden "Teichgräber" (Deichbau, Erdbau) Mathias Stephanitz und Georg Jautz mit der Anlegung eines Weges beauftragt, der vom Marientempel (heute die Gloriette)  in Eisenstadt in die “Brunnberger Allee” auf der Hornsteiner Seite führen soll. Die 6 km lange Trasse wird 1805 fertiggestellt. Der Weg dürfte noch heute (teilweise) erhalten sein und … Stinkenbrunner Teichgräber weiterlesen

Der Hochadel schoss in Steinbrunn

Wie beliebt die sogenannte „Stinkenbrunner Jagd“ unter dem Wiener Hochadel in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war, belegen zahlreiche Quellen. Im „Hartl“, dem großen heute noch in seiner ursprünglichen Form bestehenden Wald im Nordwesten von Steinbrunn, fanden zahlreiche Jagden statt. Schon um 1800 wurde hier die sogenannte Streifjagd praktiziert, auf die das Waldgelände und … Der Hochadel schoss in Steinbrunn weiterlesen

Brandkatastrophen im 19. Jahrhundert

Aus den Tagebüchern des Bühnenbildners und Eisenstädter Magistratsrates (1796-1870) Michael Mayr lassen sich ein paar aufschlussreiche Details zur Steinbrunner Geschichte entnehmen: Am 20. Juli 1854 Nachmittag brannte "fast ganz Stinkenbrunn (119 Häuser) samt Stadeln und Kapelle im Ort ab" (Eintrag 29. Juli 1854). 9. Juni 1864: "In Stinkenbrunn brannten wieder 15 Scheunen ab." 22. Juni 1864: … Brandkatastrophen im 19. Jahrhundert weiterlesen

Gaspar Glavanic (1833-1872), der vergessene Steinbrunner

Der deutschsprachige Wikipedia-Eintrag über den Ort Steinbrunn unterscheidet sich in vielen Punkten vom ungarischen über Büdöskút. So finden sich in der deutschsprachigen Version keine bedeutende Persönlichkeiten, die aus Steinbrunn stammen. Im ungarischen Eintrag jedoch schon - und zwar einer:  Glavanich Gáspár horvát költő-író itt született. Zu deutsch: "Hier wurde der kroatische Dichter Gáspár Glavanich geboren." In … Gaspar Glavanic (1833-1872), der vergessene Steinbrunner weiterlesen